Die Audi 80 Story

Aufstieg in Audis Mittelklasse

Mit dem ersten Audi 80-Modell von 1972 hatte sich Audi einen festen Platz in der deutschen Mittelklasse erobert. Leichtbauweise, Negativer Lenkrollradius und die Einführung des Audi 80 GTE, der mit seinem 110 PS starken Motor mit Bosch-K-Jetronic-Einspritzung die Grundlage für den Erfolg des VW Golf GTI schuf, waren technische Innovationen, von denen nicht nur die Marke Audi profitierte. Letztlich bildete das Modell die Keimzelle des VW-/Audi-Baukastensystems, aus dem auch die lang ersehnten Fahrzeuge entstanden, die auch die Marke VW das Überleben sicherten.

Bereits kurz nach der Vorstellung des Audi 80 B1 im Sommer 1972 begannen die Arbeiten am Projekt EA 459, einem Nachfolgemodell des ersten Audi 80. Bereits bei den frühen Designstudien, die vom Audi Design-Team unter Führung von Claus Luthe konzipiert waren, zeichnete sich eine neue Dachlinie mit einem zusätzlichen Dreiecksfenster hinten ab - der Einfluss Luthes zeigte sich hier, der das Dreiecksfenster aus seinem wegweisenden NSU Ro-80-Entwurf übernommen hatte. Der leichte Hüftschwung des Ro 80 in diesem Bereich sollte ach beim Audi 80 übernommen werden, fiel jedoch letztlich zugunsten einer klaren, geraden Seitenlinie weg. Nach dem Luthes Wechsel zu BMW wurde der Typ-81-Entwurf noch einmal kräftig überarbeitet. Giorgio Giugiaro übersetzte das Design in das finale, puristisch anmutende, geradlinige Quader-Designkonzept.

Audi 80 Designstudie 1975

Die Designstudie des Audi 80 von 1975/76 zeigt in der Seitenlinie deutliche Parallelen zum NSU Ro80

Audi 80 Designstudie 1977

Das Mockup von 1977 zeigt bereits das weitestgehend finale Design in einer Gegenüberstellung mit dem Audi 80 Typ 82 und dem Audi 100 Typ 43.


Im August 1978 wurde das neue Modell vorgestellt. Der Audi 80 war kräftig gewachsen: Satte 18 cm in der Länge und 8 cm in der Breite. Somit war der Typ 81 nun eine halbe Klasse höher positioniert. Wettbewerber waren jetzt Ford Taunus, Opel Ascona oder die BMW-Modelle 316/318. Der Audi 80 Typ 81 wurde zunächst mit dem 1,3 Liter Querstrom-Motor mit 55 PS (60 PS in den Export-Modellen) sowie mit 1,6-Liter-Motoren mit 75, 85 und 110 PS angeboten. Der 110-PS-Motor mit Bosch-K-Jetronic-Einspritzung war dem Audi 80 GLE vorbehalten. Die Vergaser-Modelle gab es neben der namenlosen Grundausstattung als Audi 80/Audi 80 S in den Upgrades L/LS und GLS bzw. GLE beim 110-PS-Motor. Die „S“-Kürzel waren hierbei jeweils den 1,6-Liter-Modellen vorbehalten, wobei es die Grundaustattung nur in Verbindung mit dem 55 und 75 PS-Motoren gab.

Der Typ 81 war ein Auto mit geraden Linien und aufgeräumten Design. Die Front wirkte durch die Einheit aus quaderförmigen Blinkern, Rechteckscheinwerfern und dem Kühlergrill sehr breit. Erstmals bei einem Audi waren die Audi-Ringe im Kühlergrill nicht mit beidseitigen Chromlinien eingefasst, sondern die Ringe standen alleine wie ein Diamant auf schwarzem Untergrund. Breite Stoßstangen aus schwarzem Kunststoff betonten die Fahrzeugbreite zusätzlich. Die Stoßstangen wurden seitlich von einem Blechknick zu einer Gürtellinie zusammengefasst. In der Seitenansicht war die Karosserie keilförmig angelegt mit geraden Linien und einem markanten Dreiecksfenster hinten. Bei der zweitürigen Limousine entfiel es zugunsten einer großflächigen hinteren Seitenscheibe, die einen Coupé-artigen Eindruck vermittelte. Das Heck hatte breite Rückleuchten, die formal an den Vorgänger erinnerten, die in Verbindung mit der großen Kunststoffstoßstange eine wuchtigere Heckansicht ergaben. Der Kofferraum war mit 505 Litern Fassungsvermögen geräumig, wurde jedoch häufig wegen seiner Tiefe und der hohen Ladekante kritisiert.

Der Tank war aus Sicherheitsgründen aufrecht hinter der Rücksitzlehne positioniert. Bei einem Auffahrunfall war er somit besser geschützt und konnte auf 68 Liter Fassungsvermögen vergrößert werden. Das Reserverad war links aufrecht stehend im Kofferraum montiert und ermöglichte einen schnellen Zugriff auch bei einem voll beladenen Gepäckabteil.

Audi 80 Armaturenbrett

Das neue Armaturenbrett der GLS-Ausstattung in der Farbkombination Negro/Sand.

Audi 80 Kofferraum

Der Kofferraum wurde vielfach wegen seiner Tiefe und der hohen Ladekante kritisiert. Die hellgraue Kunststoffauskleidung gab es nur in den ersten zwei Modelljahren.

Audi 80 GLS Innenraum Coralle

Den seltenen Innenraum-Farbton "Coralle" gab es nur im ersten Modelljahr.


Die modern gestaltete Kunststoffarmaturentafel fügte sich gut in das neue Gesamtdesign ein. Das Kunststoffteil wurde in drei Grundfarben (Baltic, Efeu und Negro) angeboten, wobei der untere Teil in helleren Farbtönen (Azur, Schilf, Sand, Coralle) abgesetzt war. In der Grundausstattung war der obere Teil nur in der Farbe "Negro" zu bestellen, was zum Teil zu recht abenteuerlichen Farbkombinationen (z.B. Negro/Azur) führte. Die Regler für die Lüftung sind in die Mittelkonsole gewandert, um zwei zusätzlichen Lüftungsdüsen Platz zu machen. Die beiden äußeren der insgesamt vier Luftausströmer führen dabei bei Bedarf auch Warmluft, um das Beschlagen der Seitenscheiben zu minimieren. Das Lenkrad ist beim Typ 81/85 nicht mittig vor dem Fahrersitz, sondern es ist aus ergonomischen Gründen etwas zur Fahrzeugmitte hin versetzt. Die Lenksäule ist so ausgelegt, dass sie sich bei einem Auffahrunfall ausklinkt und nicht in den Innenraum gedrückt wird. Zudem ist die Lenkradnabe mit einer Prallplatte aus Polyurethan versehen. Der Außenspiegel war in einem zurückklappbaren Kunststoffgehäuse montiert; lediglich das Spiegelglas wurde bei Bedarf verstellt.

Auch das Cockpit selbst wurde moderner. Anstelle der bisherigen Rundinstrumente besaß der Typ 81 jetzt eine moderne rechteckige Cockpiteinheit hinter einer gewölbten Plexiglasscheibe. In diesem Kombiinstrument war links Geschwindigkeitsanzeige und Tachometer untergebracht. Als Kind der Ölkrise war der Audi 80 ein auf Sparsamkeit getrimmtes Auto. Der Typ 81 erhielt anstelle einer Kühlwasser-Temperaturanzeige ein „Econometer“, dessen Zeiger durch Messung des Unterdrucks darstellte, ob man gerade viel oder wenig Benzin verbrauchte. Über die Wassertemperatur wurde der Fahrer nur noch ansatzweise informiert: Mit einer blauen Leuchte zeigte der Audi den kalten Betriebszustand an - wenn die rote Warnleuchte anging, war die Kühlwassertemperatur zu hoch.
Econometer und Tankanzeige waren mittig nebeneinander im Cockpit verbaut. Beim Grundmodell waren rechts kreisförmig die Kontrollleuchten untergebracht. Ab der L-Ausstattung gab es stattdessen eine große Uhr oder (ab dem 85 PS-Motor eine Einheit aus einem großen Drehzahlmesser mit einer intergrierten kleinen Uhr. Links und rechts der Instrumenteneinheit waren alle wichtigen Schalter als Kippschalter angebracht.

Zunächst gab es den Audi 80 nur als viertürige Limousine mit Schaltgetrieben. Zweitürer und Automatic-Getriebe wurden erst ab dem Frühjahr 1979 angeboten. Auch der bereits bei der Premiere angekündigte GLE wurde wegen Kapazitäts-Engpässen erst ab Frühjahr 1979 ausgeliefert.

Audi 80 Rohbau

Audi 80-Karosserien auf dem Weg vom Rohbau zur weiteren Verarbeitung in der Lackiererei.

Audi 80 Vormontage

Hier werden die Fahrschemel zu einer fertigen Montageeinheit vormontiert.

Audi 80 Kabelbaum-Herstellung

Die Herstellung von Kabelbäumen für den Audi 80 wurde in Handarbeit erledigt.

Audi 80 Schallraum

Die Lärm-Emission war auch schon in der zweiten Häfte der 70er ein wichtiges Thema. Hier werden die Geräusche des Audi 80 im schalltoten Raum geprüft und analysiert.

Audi 80 Verladung

Fertige Audi-80-Limousinen werden per Bahn zu ihrem Bestimmungsort transportiert.



Technisch wurde viel vom Vorgängermodell übernommen. Mit dem Fahrwerk mit MacPherson-Federbeinen und Querlenkern an Hilfsrahmen vorn und starrer Torsionskurbelachse hinten, Zahnstangenlenkung und hydraulisch betätigten Bremsen (Scheibenbremsen vorn, hinten in der Regel Trommelbremsen) blieb also grundsätzlich fast alles beim alten, nur Komfort und Federung wurden optimiert. Auch die Motoren wurden weitestgehend vom Vorgänger Typ 82 übernommen.

Produziert wurde der Audi 80 in erster Linie in Ingolstadt, jedoch liefen über die Jahre auch knapp 210.000 Fahrzeuge im VW-Werk in Emden vom Band, wo auch die auf der gleichen Plattform basierenden VW Passat und Santana hergestellt wurden. Vielfach wird den Audi 80 aus Emden eine Neigung zu Korrosionsschäden nachgesagt, was erklären würde, warum man sie heutzutage kaum noch findet. Tatsächlich ist wegen der Nähe zu den Seehäfen der Export-Anteil der dort produzierten Audi 80 besonders hoch.

Audi 80 Anzeige 1978

Der Audi 80 wurde bei seiner Präsentation als das neue Maß der Dinge in seiner Klasse beworben.

Audi 80 Werbung 1979

Bereits 1979 wurde der Audi 80 von einer Jury aus Auto-Experten und Journalisten mit dem "Goldenen Lenkrad" ausgezeichnet.


Grundausstattung

Das Grundmodell, das nur Audi 80 (55 PS) bzw. Audi 80 S (75 PS) hieß, wurde so gut wie gar nicht beworben. Offenbar war das äußerst karg ausgestattete Modell sogar Audi peinlich. So peinlich, dass es nirgendwo abgebildet wurde. Sowohl in den Prospekten als auch in den Pressebildern oder Anzeigen wurden ausschließlich L/LS- bzw. GLS-Modelle gezeigt. Äußerlich unterschied sich das Basis-Modell durch schwarze Abdeckungen der Radnabe und der Radmuttern, schwarze Zierleisten am Schweller und den Seitenfenstern sowie über und unter den Frontscheinwerfern. Im Innenrum besaß er Sitzbezüge aus Feincord, die in vier Farben lieferbar waren. Die Armaturentafel war oben nur in der Farbe Negro, die Unterseite in den vier Tönen Azur, Schilf, Sand und Coralle abgesetzt. Anstelle einer Uhr waren rechts im Cockpit kreisförmig die Kontrolleuchten angeordnet. Das Lenkrad war dünn und nicht mit Kunststoff umschäumt. Eine Kontrollleuchte für die Handbremse gab es nicht, ebensowenig einen Tageskilometerzähler. Die Außenspiegel waren nicht von innen verstellbar. Ein Zigarettenanzünder fehlte, das Handschuhfach war nur als offene Ablage ohne Deckel ausgeführt. Die Sonnenblender auf der Beifahrerseite hatte keinen MakeUp-Spiegel und konnte auch nicht seitlich verschwenkt werden. Sogar die Verkleidung der Sitzbeschläge hatte man sich gespart. Immerhin gab es Kopfstützen, Sicherheitsgurte und eine beheizbare Heckscheibe serienmäßig. Mit 12.295 DM für den 55 PS starken Zweitürer war das 1978 die billigste Art, einen Audi 80 zu fahren.

Audi 80 Grundmodell Rekonstruktion 1978

Der Typ 81 in der frühen Grundausstattung gilt als ausgestorben. Fotos gibt es so gut wie keine davon - hier ist eine anhand von Ausstattungsbeschreibungen rekonstruierte Außenansicht.

Audi 80 Grundmodell Cockpit

Selbst viele langjährige Typ-81/85-Fans haben noch nie das Cockpit des frühen Basismodells mit den großen Kontrollleuchten gesehen. Hier ist es in einem frühen Dieselmodell des Modelljahrs 1981 verbaut, schon mit den neueren Kippschaltern.



L/LS-Ausstattung

Die meisten Kunden entschieden sich für den Audi 80 L (55 PS) bzw. LS (75 bzw. 85 PS). Äußerlich unterschied er sich durch Chromleisten über und unter den Schweinwerfern und im Kühlergrill und Chromleisten an den Seitenfenstern und am Schweller. Radmuttern und -nabe waren unter verchromten Radkappen versteckt. Die Außenspiegel waren von innen verstellbar, das Lenkrad war durch eine Kunststoffumschäumung griffiger. Anstelle der großen Kontrolleuchten war eine große analoge Quartzuhr bzw. beim 85-PS-Motor ein Drehzahlmesser mit integrierter Uhr. Die Sonnenblende rechts war mit einem kleinen MakeUp-Spiegel versehen und seitlich schwenkbar. Neben einer farblich abgestimmten Einstiegsleiste waren die Kippschalter sowie Heizungs- und Lüftungsbetätigung nun beleuchtet. Zusätzlich erfreute eine Scheibenwischer-Intervallschaltung mit Wisch-Wasch-Automatik den Fahrer. Das Handschuhfach hatte jetzt einen abschließbaren Deckel. Die Armaturentafel war in drei Farbtönen lieferbar, wobei der untere Teil in vier zur Ausstattungsfarbe passenden Tönen heller abgesetzt war, was sehr harmonisch aussah. Für 14.285 DM gab es den viertürigen Audi 80 LS mit dem beliebten 75-PS-Motor.

Audi 80 L/LS 1978

Der Audi 80 L/LS war von außen durch verchromte Zierleisten an den Seitenfenstern und im Kühlergrill zu erkennen. Die Lackierung in "Amethyst" war als Sonderfarbe aufpreispflichtig.

Audi 80 L/LS Innenraum

Ab der L/LS-Ausstattung gab es eine zweifarbige Armaturentafel, die sich harmonisch in den Innenraum einfügte. Die Sitzpolster sind mit Steifenvelours bezogen.



GLS/GLE-Ausstattung

Bei den GLS/GLE-Modellen wurde das Chrompaket noch um Zierleisten auf den Stoßstangen und rundum seitlich aufgestockt. Außerdem gab es verchromte Radzierringe und eine verchromte Auspuffblende. Die bronzegetönte Verglasung war im GL-Paket bereits enthalten, ebenso eine größere Mittelkonsole. Im Innenraum setzten Details die luxuriösen Akzente: Zierleisten und Stoffeinlagen an den Türverkleidungen, Zierränder an den Lüftungsdüsen und glänzende Audi-Ringe auf der Lenkrad-Prallplatte. Auch viele andere praktische Kleinigkeiten erfreuten den Besitzer: Türkontaktschalter hinten, Ablagekästen an den Vordertüren, das Handschuhfach war nun abschließbar - ebenso der Tankdeckel, Kofferraumbeleuchtung usw. 1978 wollte Audi 15.525 DM für einen viertürigen Audi 80 GLS mit 85 PS. Zunächst war das GLS-Paket nur für die 75-/85-PS-Motorisierungen zu haben. Ab 1979 jedoch konnte man die Topausstattung auch in Verbindung it der 55 PS Einstegsmotorisierung als Audi 80 GL bestellen.

Audi 80 GLS 1978

Die GLS-Version verriet sich äußerlich durch verchromte Zierleisten oberhalb der Stoßstangen und dünne Zierleisten entlang der Seitenlinie sowie Chromzierringe in den Felgen. Die Scheiben in Bronze-Tönung gab es als aufpreispflichtige Mehrausstattung.

Audi 80 GLS Innenraum

Die Innenausstattung in Crushed-Velours wirkte hochwertig, anstelle des Vlies-Teppichs unterstrich ein wertiger Veloursteppich den luxuriösen Charakter der Top-Ausstattung. Die Mittelkonsole war ebenfalls der GLS-Ausstattung vorbehalten.


Der Audi 80 GLE war das Topmodell der frühen Audi-80-Palette. Der 110-PS-Motor mit einer Bosch K-jetronic war keine Neuheit. Bereits seit einigen Jahren brachte er der Audi 80 GTE sowie den Golf GTI auf Touren. Im Gegensatz zum kriegerischen Vorgänger GTE war der Audi 80 GLE ehr komfort-orientiert konzipiert. So entsprach er weitestgehend der GLS-Ausstattung. Als Besonderheit war für die Top-Motorisierung nur eine Leitschaufel auf dem fahrerseitigen Wischerarm vorgesehen, die jeoch in der Serie nicht zum Einsatz kam. Darüber hinaus besaß er außerdem eine Verbundglas-Windschutzscheibe. Die verchromte Auspuffblende des GLS besaß der GLE nicht. Dafür besaß er serienmäßig anstelle der großen Uhr einen Drehzahlmesser mit einer kleineren integrierten Quarzuhr. Aufgrund der hohen Nachfrage und Fertigungsengpässen wurde der Audi 80 GLE erst ab Frühjahr 1979 ausgeliefert. Der Startpreis lag bei 17515,- DM für den Viertürer.

Audi 80 GLE 1979

Äußerlich war der Audi 80 GLE kaum von seinen "kleineren" GLS-Brüdern zu unterscheiden. Die Aluräder gab es gegen Aufpreis.

Audi 80 GLE Schnittmodell

Die Stärke des Audi 80 GLE lag unter der Haube. Mit einer mechanischen Bosch-K-Jetronic-Einspritzung kam der Vierzylinder auf 110 PS.



Modelljahr 1981

Zum Modelljahr 1981 gab es einige Modifikationen am Audi 80. Die zweifarbige Gestaltung der Armaturentafel entfiel - sie wurde nun jeweils einfarbig passend zur Innenraumfarbe in den Tönen Negro, Azur und Schilf ausgeliefert. Die häufig kritisierten Schalter neben den Anzeigen waren in einer griffigeren Form gestaltet. Das Ablagefach bzw. die Mittelkonsole der GL-Modelle wurden ebenfalls in ihrer Ausführung geändert. Als Nachwirkung der zweiten Ölkrise in den Jahren 1979/80 wurden Audi-80-Fahrer noch mehr zu einer spritsparenden Fahrweise motiviert. Neben dem Econometer wurde eine Schaltanzeige in Form eines kleinen Pfeilsymbols im Cockpit eingeführt. Dieser leuchtete auf, wenn in den nächsthöheren Gang geschaltet werden sollte, um den Verbrauch zu senken. Auch die hellgraue Kofferraumauskleidung hatte sich als nicht sonderlich haltbar erwiesen und wurde durch eine haltbarere anthrazitfarbene Version ersetzt.

Die Streifenvelours-Stoffe der L-Ausstattung entfielen, stattdessen gab es nun einen fertiger wirkenden, strapazierfähigeren Stoff namens Marengo-Wirkvelours mit einem dezenten Zickzack-Muster. Die GL-/GLS-Modelle wurden mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen, aber heute kultigen Karo-Veloursstoff ausgestattet.

Mitten im Modelljahr, im Winter 1980/81, entfielen die verchromten Metallleisten in den Dichtungen von Front- und Heckscheibe zugunsten einer Kunststoff-Version in Chrom-Optik, das sich im Alter durch UV-Strahlung leider durch Schrumpfung und Vergilben zu einem Schandfleck entwickelte.

Innenraum Audi 80 LS Modelljahr 1981

Den Stoff "Marengo-Wirkvelours" im Audi 80 LS gab es nur im Modelljahr 1981.

Innenraum Audi 80 GLS Modelljar 1981

Der renovierte Innenraum des Audi 80 GLS mit der einfarbigen Armaturentafel und Sitzbezügen in Karovelours.



Audi 80 diesel

Ab Oktober 1980 ergänzte erstmals eine Dieselversion die Audi-80-Motorenpalette. Hierzu wurde das bereits seit 1976 im VW Golf angebotene 1,5-Liter-Aggregat weiterentwickelt. Der Hubraum wurde auf 1,6 Liter vergrößert und die Leistung erhöhte sich um 4 auf nun 54 PS (40 kW). Das Drehmoment stieg durch die Modifikationen jedoch um satte 20% auf nun 102 Nm, die bereits bei 2000 U/min. anstanden. Der Audi 80 diesel galt seinerzeit als eines der sparsamsten Autos der Welt: Mit einem Verbrauch von 4,7 Liter auf 100 km bei konstant 90 km/h waren dank des großen Tankvolumens Reichweiten von 1200 km machbar - sogar unter realisitischen Straßenbedingungen! Optional konnte der 40 kW diesel auch mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe bestellt werden, das den Verbrauch nochmals etwas senkte. Eine Rakete war der diesel aber sicherlich nicht. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 140 km/h und bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ließ sich der Selbstzünder satte 20 Sekunden Zeit. 16.945 DM kostete der Audi 80 LD als Viertürer.

Audi 80 LD 1980

Ein seltenes Bild: ein Audi 80 LD an der Tankstelle. Mit der Kombination aus Dieselmotor und 68-Liter-Tank waren Reichweiten von 1200 km mit einer Tankfüllung machbar!

Audi 80 diesel

Der Vierzylinder-Diesel war sparsam, robust und langlebig - Laufruhe gehörte jedoch nicht zu seinen Stärken.

Audi 80 diesel CY-Motor

Der Diesel-Motor des Audi 80 war eine Weiterentwicklung des aus dem VW Golf bekannten Triebwerks und galt als äußerst genügsam.



Formel E

Ende 1980 stellte VW bei einer Reihe von Konzernautos ein neuartiges Konzept als Antwort auf die zweite Ölkrise 1979/80 vor. Hinter der Bezeichnung „Formel E“ stand ein Konzept das Anfang der 80er nicht besonders viel Anklang fand. Wer sich jedoch einmal ein modernes Fahrzeug mit oft serienmäßiger Verbrauchsanzeige, Schaltempfehlung und Start-Stopp-Automatik ansieht, dem wird klar, wie weit das Formel-E-Konzept seiner Zeit voraus war.

Beim Audi 80 war die Formel-E-Ausstattung nur in Verbindung mit dem 85-PS-Motor (später 90 PS) lieferbar. Das Econometer war ja bereits von Anfang an in jedem Audi 80 Typ 81 mit Ottomotor zur verbrauchsoptimierten Fahrweise verbaut, seit Anfang des Modelljahrs 1981 gesellte sich eine Schaltanzeige in Form eines kleinen gelben Pfeils hinzu, der immer dann aufleuchtete, wenn im höheren Gang günstigere Verbrauchswerte erzielt werden konnten. Die Formel-E-80er waren zudem mit 4+E-Getrieben bestückt, bei denen die Höchstgeschwindigkeit im 4. Gang erreicht wurde, deren 5. Gang jedoch besonders lang ausgelegt war, um bei niedrigen Drehzahlen zu fahren.

Herzstück des Formel-E-Konzepts war allerdings die Start-Stopp-Automatik, bei der der Motor im Stand - zum Beispiel an einer roten Ampel - per Knopfdruck abschaltet werden konnte. Ein Tritt auf Kupplungs- und Gaspedal reichte, um den Motor wieder zu starten und schnell losfahren zu können. Im direkten Vergleich zum normalen, gleich motorisierten Audi 80 lag die Ersparnis nach Herstellerangaben bei rund einem Liter auf 100 km. Das Formel-E-Paket kostete im August 1981 moderate 465 DM Aufpreis.

Werbeanzeige Audi 80 Formel E

Audi hatte sich 1980 ganz der Verbrauchseinsparung verschrieben - nach der Schaltanzeige und dem Audi 80 diesel kam das Formel-E-Konzept, das seiner Zeit weit voraus war.

Formel-E-Schriftzug

Äußerlich waren mit der Formel-E-Technik ausgerüstete Autos nur am Schriftzug auf der Heckklappe zu erkennen.



Modelljahr 1982

Zum Modelljahr 1982 wurde das Audi-80-Angebot neu strukturiert. Anstelle der bisherigen Bezeichnungen Audi 80/80S, L/LS und GL/GLS traten nun die neuen Bezeichnungen C, CL und GL. Die Ausstattung der jeweiligen Modelle wurde zum Teil etwas modifiziert. Zudem erblickte ein neues, betont luxuriöses Topmodell mit dem Fünfzylinder-Vergaser-Motor des Audi Coupé GT 5S das Licht der Welt: der Audi 80 CD. Bei Audi in Ingolstadt wurde eine neue Karosseriefertigungsanlage in Betrieb genommen - das hatte für den Audi 80 eine verbesserte Verarbeitungsqualität und besseren Rostschutz zur Folge.

Audi 80 C

Das namenlose Audi-80-Basismodell war nicht gerade ein Verkaufsschlager, was sicher einerseits an der ziemlich mageren und lieblosen Ausstattung lag, andererseits auch an der mangelhaften weil nicht vorhandenen Werbeunterstützung. Im Rahmen der Neugliederung der Audi-80-Palette wurde aus dem einfachen Audi 80 der neue Audi 80 C, mit verbesserter Ausstattung und modernisierter Optik. Der Audi 80 C war nun ausschließlich mit dem neuen 1,3-Liter-Motor, der nun 60 PS leistete, und einem 3+E-Getriebe lieferbar. Damit war das Kapitel "Querstrommotor" im Typ 81 vorbei. Das neue Triebwerk wurde als besonders sparsam beworen - ein Verbrauch von 7,8 Liter auf 100 km/ im Stadtzyklus war Anfang der 80er ein sehr guter Wert. Als Alternative stand noch der sparsame 1,6-Liter-Diesel mit 54 PS zur Wahl, der mit einem serienmäßigen 4-Gang-Getriebe oder gegen Aufpreis auch mit einem 4+E Getriebe oder der 3-Gang-Automatik kombiniert werden konnte.

Beim Audi 80 C waren alle Chromzierteile außen mit Ausnahme der Audi-Ringe im Kühlergrill mattschwarz gehalten. Selbst die Chromleisten in den Fensterdichtungen waren zugunsten schwarzer Vollgummidichtungen entfallen. Wie beim früheren Grundmodell hatte der Audi 80 C keine verchromten Radkappen, sondern Kunststoffabdeckkappen für Radnabe und -schrauben. Entlang der oberen Seitenlinie trugen die C-Modelle eine doppelte Zierlinie aus Folie in Kontrastfarbe. Die Farbpalette für den Audi 80 C war allerdings eingeschränkt. Wie seine großen Brüder hatte der C jetzt eine Verbundgals-Windschutzscheibe und Halogen-Scheinwerfer.

Der Innenraum war durch neue Sitzstoffe in einer auffälligen Streifenoptik in Negro-Sandtönen geprägt. Die Armaturentafel war ausschließlich in der Farbe negro lieferbar. Anstelle des bisherigen Kontrolleuchten-Kreises hatte der Audi 80 C in Sachen Kombiinstrument zu den besseren Ausstattungen aufgeschlossen - hier war nun auch die große, analoge Zeituhr platziert. In Zeiten teuren Benzins war auch der nun serienmäßige abschließbare Tankdeckel sinnvoll. Nur der Außenspiegel mit der manuellen Außenverstellung war vom Vorgängermodell geblieben.

14580,- DM für den Zweitürer war im August 1982 der Einstiegspreis in die Audi-80-Welt. Dafür bekam man nun aber auch einen Tageskilometerzähler, einen Zigarettenanzünder und einen Ascher für Fondpassagiere (damals wurde noch geraucht...) dazu!

Audi 80 C Werbeanzeige 1981

Der Verbrauch war nach der zweiten Ölkrise immer noch ein wichtiges Kaufargument - besonders in der Einsteigerklasse.

Audi 80 C Innenraum

Der Innenraum des Audi 80 C war nun sehr viel moderner gestylt und einige Ausstattungsoptionen nun serienmäßig.



Audi 80 CL

Nachfolger des beliebten L/LS-Modells war der Audi 80 CL. Äußerlich war er nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Auch im Innenraum fielen die kleinen Retuschen kaum auf. Anstelle der Marengo-Wirkvelours-Stoffe wurde ein nur in Details veränderter Stoff im "Rhombus-Design" verbaut. Die Vordertüren hatten jetzt auch die Ablagekästen des bisherigen GL. Neu waren auch die nun serienmäßige Gepäckraumbeleuchtung, ein MakeUp-Spiegel für die Beifahrerin und Türkontaktschalter an den hinteren Türen. Im August 1981 musste man für einen viertürigen Audi 80 CL 16.705,- DM auf den Tisch des freundlichen V.A.G Partners legen.

Audi 80 CL Modelljahr 1982

Als Nachfolger des beliebten Audi 80 LS wurde der Audi 80 CL ab Modelljahr 1982 schnell zum Standard-Modell

Innenraum des Audi 80 CL Modelljahr 1982

Der Innenraum der CL-Ausstattung war nach wie vor funktionell


Audi 80 GL

Die bisherigen GL-/GLS-Modelle wurden unter dem Kürzel „GL“ zusammengefasst. Äußerlich blieb weitestgehend alles unverändert. Lediglich die nun serienmäßige Scheinwerfer-Reinigungsanlage fiel ins Auge. Dafür musste der Besitzer ohne die bisherige Bronzetönung der Scheiben leben, aber gegen Aufpreis konnte eine grüne Wärmeschutzverglasung bestellt werden. Der Sound des neuen Audi 80 GL wurde aufgewertet: bei Betätigung der Hupe ertönte nun das ab Werk mitgelieferte Doppeltonhorn. Das Innenraum-Design mit Karo-Velours-Stoffen wurde aus dem Modelljahr 1981 unverändert übernommen. 17.880,- DM kostete der Audi 80 GL im August 1981 als viertürige Limousine mit 75 PS.


Audi 80 CD 5S

Das neue Top-Modell des Audi 80 war ab August 1981 der Audi 80 CD 5S. Für den Antrieb wurde die Audi-80-Limousine mit einem Fünfzylinder-Motor bestückt; in diesem Fall mit dem 1,9-Liter-Vergasermotor aus dem Audi Coupé GT5S, der 115 PS leistete. Eine Premiere des Fünfylinders im Audi 80 war der CD allenfalls für den deutschen Markt - bereits ein Jahr zuvor gab es den 80er z.B. in der Schweiz oder in Schweden als Audi 80 CL 5E / GL 5E oder auf dem amerikanischen Markt als Audi 4000 mit Fünfzylinder-Einspritzmotoren. Für die Kraftübertragung sorgte das serienmäßige 4+E-Schaltgetriebe oder gegen Mehrpreis ein 3-Gang-Automatik-Getriebe. Der Audi 80 CD 5S wurde ausschließlich als Viertürer angeboten. Schon äußerlich unterschied sich der Neuling von seinen Vierzylinder-Brüdern: Ein serienmäßiger Frontspoiler in Wagenfarbe, breite Edelstahl-Zierleisten auf den Stoßstangen, breite, schwarze Zierleisten mit Chromeinlage auf den Seitenflächen, schwarz eingefasste Seitenfensterrahmen, serienmäßige 13" Alufelgen und eine schwarze Kunststoffblende zwischen den Rückleuchten kennzeichneten den Luxus-80er. Wie der neue GL war auch der CD ab Werk mit einer Hochdruck-Scheinwerferreinigungsanlage ausgerüstet.

Betont luxuriös gab sich auch der Innenraum: Dicke Velourpolster im Wabendesign, moderne Rahmenkopfstützen vorne und hinten und das aus dem Coupé GT übernommene Vierspeichen-Sportlenkrad sorgten für nobles Ambiente. Sogar die Türdichtungen waren innen mit Velours in der jeweiligen Ausstattungsfarbe belegt.

Der Eintritt in die Audi-80-Oberliga kostete im August 1981 stolze 21.570,- DM. Im Preis inbegriffen war die bereits serienmäßige Metallic-Lackierung.

Audi 80 CD 5S

Frontspoiler, Alufelgen, schwarz umrahmte Seitenscheiben und breite Zierleisten kennzeichneten den Audi 80 CD.

Audi 80 CD 5S Innenraum

Im Inneren des Audi 80 CD stellte sich luxuriöse Behaglichkeit ein.




Audi 80 Turbodiesel

Auf dem Genfer Autosalon im März 1982 stellte Audi den neuen 1,6-Liter Diesel-Motor mit Turbolader im Audi 80 vor. Das neue Triebwerk hatte eine Leistung von 70 PS (51 kW) und brachte den Audi 80 auf eine Spitzengeschwindigkeit von 158 km/h. Dafür begnügte sich der Motor mit einem für die damalige Zeit sehr moderaten Verbrauch von 4,8 Liter auf 100 km bei Kontakt 90 km/h. Serienmäßig wurde der Turbodiesel mit einem verbrauchssenkendem 4+E-Getriebe, bei dem die Spitzengeschwindigkeit im 4. Gang erreicht wurde. Der E-Gang war zum verbrauchsoptimierten Fahren mit niedriger Drehzahl besonders lang ausgelegt.

Für den turbodiesel war ein Automatikgetriebe mit einer Besonderheit angekündigt, das jedoch tatsächlich in der Serie nur beim 40 kW Saugdiesel ab Mj. 1983 zum Einsatz kam: Die Fahrstufe „E“ (für Entkopplung) war ähnlich wie die bekannte Fahrstufe „D“, jedoch wurde hier der Motor vom Antriebsstrang getrennt, sobald das Gasbedal freigegeben wurde.

Den Audi 80 Turbodiesel gab es ausschließlich als viertürige Limousine und zunächst nur in den Ausstattungsklasse CL sowie in der Top-Ausstattung CD, aber bereits zum Modelljahr 1983 konnte man den Turbodiesel-Motor auch in Kombination mit den C- und GL-Ausstattungen bestellen.

Audi 80 CL turbodiesel

Der 70 PS starke Turbodiesel-Motor galt Anfang der 80er unter eingefleischten Diesel-Fahrern als recht agil: Für den Spurt von 0 auf 100 beschleunigte er in 14,3 Sekunden... kein Vergleich zu modernen leistungsstarken Diesel-Motoren...

Audi 80 CD turbodiesel

Ein Audi 80 CD mit Vierzylinder vor dem Facelift? - Ja, das gab es ab 1982 in Form des recht seltenen Audi 80 CD turbodiesel. Sparsames Fahren in luxuriösem Ambiente.



Sondermodell Audi 80 LC

Seit 10 Jahren war 1982 der Audi 80 im Handel (wenn man den allerersten Audi 80 auf Basis des F103 Ende der 60er Jahre ignoriert). Grund für Audi, ein Sondermodell des Audi 80 als "Jubiläumsauto" aufzulegen. Der Audi 80 LC war als "Low Cost" Auto auf Basis des Audi 80 C konzipiert. Das Sondermodell wurde in Gobimetallic, Cremebeige und Gambiarot ausschließlich als 4-Türer angeboten. Äußerlich glich der LC dem Audi 80 C, mit einem doppelten Zierstreifen auf der oberen Seitenlinie, geschwärzten Zierteilen und Stahlfelgen mit Naben- und Schraubenabdeckungen aus schwarzem Kunststoff. Der LC-Schriftzug war als Folienschrift auf der Heckklappe aufgeklebt. Innen war der Audi 80 LC mit dem Rhombus-Stoff aus den CL-Modellen aufgewertet. Die Zierleiste in den Türpappen war beim "Jubiläumsauto" in einem mattem Goldton gehalten. Als Ausstattungspaket spendierte Audi zwei Außenspiegel, Kopfstützen hinten, den höhenverstellbaren Fahrersitz, ein Stereo-Cassettenradio, Nebelscheinwerfer und -schlußleuchte sowie Reifen der Dimension 175/70 SR13. Als Motorisierung standen der 60-PS-Motor mit dem 3+E Getriebe, der 75 PS starke Benziner sowie der 54 PS Diesel mit dem 4-Gang-Schaltgetriebe zur Wahl.

Audi 80 LC Sondermodell 1982

Der Audi 80 LC entstand 1982 zum 10-jährigen Audi-80-Jubiläum.

Audi 80 LC 1982 Heck

Die großen Buchstaben aus Raster-Folie kennzeichnen das Sondermodell.



Audi 80 Quattro

Der Audi Quattro war mit einem Preis im Gegenwert von rund drei "normalen" Audi 80 nur einem kleinen sportbegeisterten und zahlungskräftigen Publikum vorbehalten. Nach den Erfolgen des "Ur-Quattro" wollte Audi mehr: nämlich den Quattro-Antrieb auch in der Großserie etablieren. Ferdinand Piech kündigte 1982 an, dass bald in jeder Audi-Baureihe ein Quattro-Modell angeboten wird. Ende 1982 war Audi mit dem Quattro Rallye-Weltmeister in der Markenwertung. Der perfekte Rahmen, um den Quattro-Antrieb erstmals in einem Großserienfahrzeug anzubieten: Audi präsentierte der Öffentlichkeit den Audi 80 Quattro, die erste Mittelklasse-Limousine mit permanentem Allradantrieb.

Für den Allradantrieb wurde die Bodengruppe des Audi 80 geändert. Der Mitteltunnel wurde für die Aufnahme der Kardanwelle vergrößert und wegen der Quattro-Hinterachse und der damit verbundenen Änderung der Auspuffanlage war auch der Kofferraumboden gänzlich anders als bei den frontgetriebenen Brüdern. Der Quattro-Antrieb sorgte beim Audi 80 für neutraleres Fahrverhalten, mehr Traktion und höhere Kurvengeschwindigkeiten. Wie der große Bruder hat auch der Audi 80 Quattro einen Endschalldämpfer mit Doppel-Endrohren. In Verbindung mit dem dreiflutigen Krümmer und Hosenrohr hebt er den markanten Fünfzylinder-Klang besonders hervor.

Beim Motor handelt es weitestgehend sich um den Fünfzylinder-Einspritzmotor mit 2,1 Liter Hubraum, der seit März 1982 im Audi Coupé GT 5E angeboten wird. Im Audi 80 Quattro leistet er 136 PS und beschleunigt die Allrad-Limousine auf 193 km/h Spitzengeschwindigkeit. Um der höheren Leistung gerecht zu werden, verfügt der Audi 80 Quattro an der Vorderachse über innenbelüftete Bremsscheiben und Scheibenbremsen hinten.

Der Audi 80 Quattro unterschied sich optisch in einigen Details - so hatte er die Front des Audi Coupé geerbt. Breitband-Doppelscheinwerfer hinter einer gemeinsamen Streuscheibe, die Blinkleuchten vorne in der Stoßstange, ein in Wagenfarbe lackierter Frontspoiler. In der Seitenansicht fielen die breiten Zierleisten des Audi 80 CD 5S auf sowie die ebenfalls geschwätzten Türrahmen. Anders als der CD trug der Quattro aber fast keinen Chromschmuck - alle Chromteile waren wie beim GTE geschwärzt. In den hinteren Dreiecksscheiben waren kleine Quattro-Schriftzüge angebracht. Das Heck zierte auch die schwarze Kunststoffblende zwischen den Rückleuchten. Markanter waren allerdings der Heckspoiler und eine dreiteilige Heckschürze mit dem Doppelrohr-Auspuff, die in Wagenfarbe lackiert waren.

Serienmäßig wird der ausschließlich viertürige Audi 80 Quattro mit Rädern der Größe 175/70 HR14 auf Stahlfelgen mit Radvollblenden im Aero-Stil des neuen Audi 100 ausgeliefert.

Auch beim Innenraum-Design erinnert einiges an das Audi Coupé GT. Mit Karotweed negro bezogenes Gestühl, Sportsitze vorne mit Rahmenkopfstützen - der Fahrersitz höhenverstellbar, ausgeformte Rücksitzbank mit integrierten Kopfstützen hinten. Optional wurde erstmals im Audi 80 eine Echtlederausstattung für 2567,- DM Aufpreis (Dez. 1982) angeboten. Der Himmel war in der Farbe negro gehalten. Der Fahrer des Audi 80 Quattro konnte den Wagen mit einem lederbezogenen Vierspeichen-Sportlenkrad steuern. Lederbezogen waren auch der Schaltknauf und der Schaltsack. Über dem Kombiinstrument hatte der Audi 80 Quattro einen Kunststoff-Blendschutz. In der Mittelkonsole war die mit einem Zugknopf, um bei Bedarf das Mittel- und Hinterachs-Differential pneumatisch zu sperren.

Auch bei den Extras zeigte sich der Audi 80 Quattro sehr exquisit: erstmalig fanden sich Optionen wie eine Geschwindigkeitsregelanlage (536,- DM) oder ein E-Schiebedach (1442,- DM) in der Aufpreisliste (Preise Stand Dezember 1982).

Der Kunde hatte Ende 1982 die Wahl zwischen 7 Serienfarben: Marsrot, Alpinweiß, Zermattsilber Metallic, Montegoschwarz Metallic, Amazonasblau Metallic, Portorosé Metallic und Sienarot Metallic. Ab 31.850,- DM durfte der Käufer die erste Limousine mit Quattro-Antrieb sein Eigen nennen.

Audi 80 Quattro Werbeanzeige 1983

Werbeanzeige von 1983: Permanenter Allradantrieb und Fünfzylinder-Motor in einer Mittelklasse-Limousine - das gab es 1983 nur bei Audi!

Audi 80 Quattro Werbeanzeige 1984

Werbeanzeige von 1984: Der Audi 80 Quattro war der erste Schritt, den Quattro-Antrieb in jeder Audi-Baureihe anzubieten.


Audi 80 GTE

Mit dem Erscheinen des Audi 80 CD 5S war der Audi 80 GLE als komfortorientierte Sport-Limousine in der Audi-80-Palette überflüssig geworden. Daher überarbeitete man die Ausrichtung zugunsten eines sportlich orientierten Konzepts. Anfang 1983 wurde der Audi 80 GTE vorgestellt, der eine Aufstiegsmöglichkeit für sportlich orientierte GTI-Fahrer, die aus familiären Gründen mehr Platz und Komfort suchen, darstellen sollte. Mit dem ebenfalls zu dieser Zeit vorgestellten Audi 80 Quattro kannibalisierte sich der GTE nicht, da er mit seinem günstigeren Preis ein breiteres Publikum ansprach als der Quattro. Ab 21.000 DM war der Audi 80 GTE zu haben, rund 500 DM weniger, als man für einen BMW 318i hinlegen musste, bei dem allerdings noch 1800 DM für das beim Audi serienmäßige 5-Gang-Getriebe und die Alufelgen hinzukamen. Zudem punktete der Audi 80 GTE in Sachen Raumangebot und Frontantrieb bei den Testern gegen die Wettbewerber BMW 318i und Mercedes Benz 190 E.

Als Motorisierung kam der neue, bereits beim Golf GTI eingesetzte 1,8-Liter-Motor mit 112 PS Leistung zum Einsatz. Im Gegensatz zum GLE ein echter Fortschritt, denn das Drehmoment von 160 Nm lag bereits bei 3500 U/min an im Gegensatz zu 140 Nm bei 5000 U/min beim GLE. In der Praxis bedeutete das bessere Fahrleistungen bei weniger Verbrauch. 184 km/h Spitzengeschwindigkeit waren mit dem neuen Motor drin.

Dem GTE gab Audi eine üppige Serienausstattung mit auf den Weg. Ein sportliches 5-Gang-Schaltgetriebe, Sitze mit Rahmenkopfstützen im Reggae-Design, ein Vierspeichen-Sportlenkrad, drei Zusatzinstrumente in der Mittelkonsole, ein Lederschaltknauf und ein Außenspiegel auf der Beifahrerseite erfreuten den sportlichen Fahrer. Weiß lackierte Alufelgen mit 175er Reifen, ein Frontspoiler in Wagenfarbe, ein schwarzer Heckspoiler auf der Kofferraumklappe und dynamische Dekorstreifen mit GTE-Schriftzug auf den Seitenflächen sorgten einen markanten, sportlichen Auftritt. Auf dem linken Wischerarm besaß der GTE eine Luftleitschaufel, um den Anpressdruck des Wischers zu erhöhen. Weiß lackierte Audi-Ringe im Kühlergrill machten den GTE auch von vorne erkennbar.

Der GTE war als Zwei- und Viertürer in den Farben Alpenweiß, Zermattsilbermetallic und Montegoschwarzmetallic lieferbar.

Audi 80 GTE

Von außen stellte der Audi 80 GTE im Modelljahr 1983 seine Sportlichkeit offen zur Schau. Bereits ein Jahr später milderte Audi die Optik etwas ab.

Audi 80 GTE Innenraum

Streifen-Look auch im Innenraum - Sitze im GTE-Look mit den neuen Rahmenkopfstützen aus dem Audi 100.

Audi 80 GTE Zusatzinstrumente

Eine Neuheit beim Audi 80 waren auch die Zusatzinstrumente für Batteriespannung, Öldruck und Öltemperatur in der Mittelkonsole.



Modelljahr 1984

Das Modelljahr 1984 brachte einige Detail-Verbesserungen für die Typ-81/85-Baureihe mit. Als erstes fiel das neue Vierspeichenlenkrad ins Auge, das das etwas triste, bisherige Steuerrad ablöste. Zudem entfiel auch die vielfach kritisierte Econometer-Anzeige im Kombiinstrument zugunsten einer Anzeige für die Wassertemperatur. Nur wenigen fiel auf, dass bei den Sitzen wurde die Seite der Längsverstellung gewechselt wurde und dass es neue Gutschlösser gab, die auch unter Zug per Tastendruck entriegelt werden konnten. Auch die nun neu eingeführten Innenkotflügel aus Kunststoff in den vorderen Radhäusern waren eine versteckte Verbesserung. Sie wirkten sich überaus positiv auf die Korrosionsbeständigkeit aus und schützten nun die empfindlichen Bereiche der Kotflügelaufnahmen, die A-Säule und den vorderen Bereich der Schweller.

Größere Änderungen gab es beim Audi 80 GTE - die sportliche Optik wurde wieder etwas zurückgenommen - Audi setzte nun mehr auf sportliches Understatement. Die auffälligen seitlichen Zierlinien gab es nun nicht mehr, dafür besaß der GTE Modelljahr 1984 die breiten Zierleisten des Audi 80 CD und des großen Audi 80 Quattro. Die weißen Alufelgen hat man dem GTE auch genommen - er wurde nun ab Werk nur noch mit den Radblenden im Aero-Design ausgeliefert. Als Mehrausstattung konnte man auf Wunsch die Aluspeichenräder mit Reifen der Größe 185/60 HR14 bestellen. Im Innenraum blieb dagegen abgesehen vom neuen, aus dem Audi 100 bekannten Lenkrad alles beim alten.


Sondermodell Audi 80 SC

Im Modelljahr 1984, dem letzten vor dem großen Facelift der Baureihe, kurbelte Audi die Verkaufszahlen noch einmal mit einem besonderen Sondermodell-Angebot an. Den Audi 80 SC gab es ausschließlich als viertürige Limousine, die wie die Audi-80-Topmodelle geschwärzte Türrahmen hatte. Weiterhin gehörten zur Ausstattung die grüne Wärmeschutzverglasung, ein Außenspiegel rechts, breite Seitenzierleisten, die Nebelschlußleuchte und eine Doppeltonfanfare. Der 80 SC rollte auf breiten Reifen der Größe 175/70 SR13 auf Stahlfelgen mit Radblenden im Aero-Design.

Bei der Motorisierung hatte der potentielle Käufer die Wahl zwischen 60 PS mit dem 3+E-Getriebe, den beliebten 75- und 90-PS-Motoren sowie alternativ dem 54 PS starken Saugdiesel und dem 70-PS-Diesel mit Turboaufladung.

Der Audi 80 SC konnte in den Serienfarben Tornadorot, Gambiarot, Kopenhagenblau oder Alpinweiß bestellt werden. Wer etwas mehr für den Lack ausgeben wollte konnte auch alternativ die Metallic-Lacke Zermattsilber Metallic, Amazonasblau Metallic oder Topasgrün Metallic bekommen.

Auch der Innenraum war gut ausgestattet worden: Karovelours-Sitze (Fahrersitz höhenverstellbar) mit Türverkleidungen mit Stoffeinlage wahlweise in den Farben negro oder sand und Ablagekästen vorne, große Armlehnen mit Griffbügel wie bei den GL-Modellen, Vliesteppichboden und die große Mittelkonsole des GL mit Cassettenradio und einem Cassettenfach.

Die Preise reichten von 18.675,- DM für den günstigsten Audi 80 SC mit dem 60-PS-Motor bis zu 22.775,- DM für den Audi 80 SC mit dem sparsamen Turbodiesel-Aggregat samt 4+E-Getriebe.

Audi 80 SC Modelljahr 1984

Der Audi 80 SC war mit seiner üppigen Ausstattung ein günstiges Angebot.

Innenraum des Audi 80 SC Modelljahr 1984

Der Innenraum des Audi 80 SC glich weitestgehend dem des Audi 80 GL


Audi 80 Sparquattro August 1983

Um den Erfolg des Audi 80 Quattro mit 136 PS auszubauen, plante man bei Audi, mit einem günstigeren Einstiegsmodell ein breiteres Publikum für den Quattro-Antrieb ansprechen zu können. Daher wurde ab August 1983 ein Audi 80 Quattro mit einem 115 PS starken 2,0 Liter-Fünfzylindermotor angeboten. Dieser neue kurzhubige Einspritz-Motor mit der Bosch K-Jetronic war sehr harmonisch - sparsam (7,1 Liter / 100 km bei 90 km/h) und mit hohe Elastizität und Durchzugskraft schon bei niedrigen Drehzahlen (165 Nm bei 3200 U/min). Der „kleine“ Quattro erreichte so eine Spitzengeschwindigkeit von immerhin 184 km/h.

Der Audi 80 Quattro mit 115 PS war viertürig und auch als Zweitürer zu bestellen - die einzige zweitürige Quattro-Limousine der Audi-Geschichte! Der neue Einstiegspreis in die Quattro-Welt lag bei 27.890,- DM für den Zweitürer, die beiden zusätzlichen hinteren Einstiege kosteten 730 DM Aufpreis.

Schon auf den ersten Blick unterschied sich der „kleine“ Quattro von seinem stärkeren Bruder durch die fehlenden Breitbandscheinwerfer - er wurde nur mit der normalen Audi 80-Front ausgeliefert. Auch die sportlichen Spoiler an der Front und auf dem Heckdeckel wurden eingespart. Ebenso weitere Zierteile wie die Seitenleisten, die schwarze Heckblende und die schwarze Einfassung der Türrahmen.

Den guten Seitenhalt der Sportsitze wird der Besitzer vermissen - das Gestühl des „Sparquattro“ waren mit Karotweed bezogene normale Audi-80-Sitze mit Rahmenkopfstützen, bei denen die Rückseite der Rückenlehne mit Kunstleder bezogen war. Die Rücksitzbank entsprach ebenfall der des normalen Audi 80 ohne integrierte Kopfstützen. Gegen Aufpeis konnte auch alternativ eine Kunstlederausstattung geordert werden. Wie der große Bruder verfügte der 115 PS starke Allradler aber auch über den schwarzbraunen Innenhimmel, Lederschaltknauf und -manschette sowie die Heckscheibe mit dem Quattro-Schriftzug in den Heizdrähten. Das Steuer war das neue Audi-4-Speichenlenkrad. Einige kleine Ausstattungsunterschiede wie die normale Hupe anstelle der Doppeltonfanfare sowie Vliesteppich statt Velours werden den wenigsten Kunden aufgefallen sein.

Serienmäßig wurde der Sparquattro auf Stahlrädern mit Radvollblenden ausgeliefert. Die Servolenkung war im Gegensatz zum 136 PS starken Bruder aufpreispflichtig. Der AUdi 80 Quattro mit 115 PS war in den folgenden Serienfarben lieferbar: Pasadenagelb, Montanarot, Malachitgrün und Alpinweiß. Wer den AUfpreis für eine Metallic-Lackierung zahlen wollte, konnte zwieschen Zermattsilber Metallic, Montegoschwarz Metallic, Zobelbraun Metallic, Amazonasblau Metallic, Oceanicblau Metallic oder Lhasa Metallic wählen. Als Sonderfarbe war Tornadorot bestellbar.

Audis Rechnung ging beim Sparquattro nicht auf - gerade mal 2700 Stück wurden im Mj. 1984 ausgeliefert - weit weniger als erwartet. Daher wurde das Modell bereits nach einem Jahr wieder eingestellt und hatte nach dem Facelift keinen direkten Nachfolger mehr.

Audi 80 Quattro 2,0

Die einzige Möglichkeit, eine Typ-85-Quattro-Limousine als Zweitürer zu bekommen, war der Audi 80 Quattro 2,0 im Modelljahr 1984. Die Farbe Topasgrün Metallic, in der das Presse-Modell lackiert ist, konnte in der Serie übrigens nicht bestellt werden.

Audi 80 Quattro 2,0 Innenraum

Der "Sparquattro" besaß keine Sportsitze, die Rückenlehne war rückseitig mit Kunstleder bezogen.


Audi 80 CD5E ab August 1983

Die Ära des Fünfzylinder-Vergasermotors im Typ 81/85 endete mit dem Modelljahr 1983. Ab dem 84er Modelljahr wurden die Fahrzeuge statt mit dem 1,9-Liter 5S-Motor nun mit einem neu entwickelten 2,0-Liter-Motor und einer Bosch K-Jetronic ausgeliefert. Das neue Triebwerk mit dem Motorkennbuchstaben JS leistete ebenfalls 115 PS. Subjektiv wirkte dieser Motor jedoch deutlich agiler als der etwas wirkende behäbige Vergasermotor. Seine Kraft entfaltete der JS bereits bei niedrigen Drehzahlen und wirkte sehr harmonisch abgestimmt. Insgesamt verbesserten sich die Fahrleistungen und die Verbräuche (z.B. Stadtzyklus 11,3 statt 12,5 Liter). So wurde aus dem Audi 80 CD5S ab August 1983 der Audi 80 CD5E. Die Ausstattung blieb, abgesehen von der allgemeinen Modellpflege, gleich.

Der Audi 80 CD5E war in den Farben Alpinweiß sowie in den serienmäßigen Metallic-Farben Zermattsilber, Geminigrau, Montegoschwarz, Zobelbraun, Saphir, Amazonasblau, Portorosé, Topasgrün, Gobi und Sudanbraun erhältlich.

25.455,- DM war im September 1983 der Preis für die Ausführung mit dem 4+E Schaltgetriebe, die Automatik kostete 1.005,- DM Aufpreis.

Audi 80 CD5E Modelljahr 1984

Äußerlich änderte sich am Audi 80 CD eigentlich nichts...

Audi 80 CD5E Motor JS Modelljahr 1984

... während der neue 2-Liter-Einspritzmotor dem Modell zu verbesserten Fahrleistungen und niedrigeren Verbräuchen verhalf.


Sondermodell Audi 80 GTE - Jetzt noch sportlicher

Im Modelljahr 1984 wertete Audi den modifizierten GTE durch ein Sondermodell wieder etwas auf. Das Ausstattungspaket enthielt die grüne Wärmeschutzverglasung, einen Außenspiegel rechts, die integrierte Nebelschlußleuchte und Aluräder der Größe 6Jx14 mit 185/60 HR14-Bereifung. Das Stereo-Cassettenradio „Kassel Stereo CR“ mit 4 Lautsprechern war das Sahnehäubchen des Leistungsumfangs.

Das Sondermodell „Audi 80 GTE Jetzt noch sportlicher“ war nur als Viertürer in Tornadorot oder Alpinweiß lieferbar; gegen einen Mehrpreis gab es auch die Farben Zermattsilber Metallic oder Amazonasblau Metallic.

Der Preis lag im September 1983 bei 24.270,- DM, das bedeutete einen Preisvorteil von 1453,- DM für den Käufer.

Audi 80 GTE Sondermodell Modelljahr 1984

Das GTE-Sondermodell "Jetzt noch sportlicher" gab es nur als Viertürer mit einer üppigen Ausstattung

Audi 80 Quattro 2,0 Sondermodell Modelljahr 1984

Auch mit dem "Sparquattro" konnte man in Form des Sondermodells noch einmal sparen - dem Käufer winkte ein Preisvorteil von 1420,- DM


Sondermodell Audi 80 Quattro 2,0 E - Jetzt noch sportlicher

Ebenfalls im Modelljahr 1984 gab es den gerade neuen Audi 80 „Spar-“ Quattro mit dem 2,0-Liter Motor auch als besonders attraktives Sondermodell.

Wie das GTE-Pendant wurde auch dieses Sondermodell nur als viertürige Limousine in Tornadorot oder Alpinweiß angeboten mit der Option, gegen einen Mehrpreis gab es auch Zermattsilber Metallic oder Amazonasblau Metallic wählen zu können.

Im Gegensatz zum regulären „Sparquattro“ hatte die Sonderausgabe „Jetzt noch sportlicher“ matt schwarz gehaltene Türrahmen und die breiten Seitenzierleisten seines 136 PS starken großen Bruders. Die grüne Wärmeschutzverglasung, ein Außenspiegel auf der Beifahrerseite, eine Doppeltonhupe, eine integrierte Nebelschlussleuchte und der höhenverstellbare Fahrersitz werteten den neuen Quattro-Einsteiger auf. Die Sonderausgabe rollte auf den Alufelgen im Speichendesign und Reifen der Größe 195/60 HR 14. Außerdem erfreute auch hier das Kassel-Stereo-Cassettenradio die Insassen.

30.180,- DM war der Preis für diesen besonderen Audi 80 Quattro 2,0 E - im Gegensatz zum gleich aufgerüsteten Serienmodell sparte der Käufer satte 1.420,- DM.


Facelift

Zum Modelljahr 1985 gab es ein umfangreiches Facelift der Baureihe. Der Audi 80 wurde stilistisch dem aerodynamischen Audi 100 Typ 44 angeglichen und bekam eine schräggestellte Frontpartie und ein neues Heck mit tiefer Ladekante, das dem Audi 100 sehr ähnlich war. Auch der Innenraum wurde spürbar aufgewertet. Fortan gab es den Audi 80 ausschließlich mit Vierzylindermotoren von 54 PS bsi 112 PS. Auch der Audi 80 Quattro wurde ausschließlich von Vierzylinder-Triebwerken mit 90 bzw. 110/112 PS Leistung angetrieben. Die bisherigen Fünfzylinder-Modelle Audi 80 CD5E und Audi 80 Quattro wurden fortan als betont luxuriöser Audi 90 vermarktet.

Die Ausstattungsoptionen des Audi 80 waren das einfach nur "Audi 80" genannte Grundmodell, der Audi 80 CC und der Audi 80 CD. Die 110/112 PS-Motoren waren wiederum ausschließlich dem Audi 80 GTE vorbehalten.


Sondermodell Audi 80 SC

Ab Herbst 1985 gab es wieder ein Sondermodell Audi 80 SC, das zusammen mit dem Audi 80 GT ins Audi-Programm aufgenommen wurde. Gemeinsam stellte das Sondermodell-Duo mit seiner vergleichsweise üppigen Ausstattung ein attraktives Angebot für Audi-80-Käufer dar. Der Audi 80 SC übernahm dabei die Rolle der komfortorientierten Limousine, während der Audi 80 GT eher einen sportlichen Look bekam. Das SC-Paket umfasste eine ganze Reihe attraktiver Extras: Metalliclackierung, Große Mittelkonsole, Außenspiegel rechts, Cassettenradio Audi Gamma mit 4 Lautsprechern, Rahmenkopfstützen vorne, grüne Wärmeschutzverglasung, Heckblende in schwarz, schwarze Seitenscheibeneinfassung der Top-Modelle, Frontspoiler in Wagenfarbe. Der Audi 80 SC war mit drei verschiedenen Benzinern mit 60, 75 und 90 PS Leistung sowie als Diesel mit 54 PS und als Turbodiesel mit 70 PS lieferbar. Das Sondermodell blieb bis zur Einstellung des Audi 80 im Juli 1986 für nur rund 10 Monate im Programm.

Audi 80 SC

Ab Oktober 1985 gab es wieder ein Sondermodell Audi 80 SC mit komfortabler Ausstattung

Audi 80 SC Innenraum

Mit Kensington Velours bezogene Audi-80-Sitze in Kombination mit Rahmenkopfstützen gab es nur im Audi 80 SC.




Produktionsende

Im Sommer 1986 endete die Produktion des Audi 80/90 Typ 81/85 für den europäischen Markt. Lediglich das Coupé und der Urquattro wurden weiterhin angeboten. Als Audi 4000 für den amerikanischen Markt wurden jedoch auch noch im Modelljahr 1987 Limousinen der Baureihe produziert.


Produktionszahlen Audi 80

Stückzahlen

1978

1979

1980

1981

1982

1983

Audi 80

39.147 236.901 224.086 179.361 166.444 163.621

davon für D

8.996 150.936 146.168 95.727 73.529 78.836

Export

30.151 85.965 77.918 83.634 92.915 84.785

Werk Emden

6.134 94.405 64.551 12.002 - 4.276

Quattro

- - - - 527 13.590

1,6 D/TD

- - 4.874 40.198 42.370 29.530

1,3

10.822 30.789 21.782 16.194 23.308 15.294

1,6

28.324 206.109 184.106 97.609 71.189 34.678

1,7

- - 5.347 16.564 14.017 7.893

1,8

- - 16 22 1.348 51.732

1,9

- - - 2.836 11.462 4.418

2,0

- - - - - 4.984

2,2

- - 7.961 5.938 2.750 15.092

Stückzahlen

1984

1985

1986

1987

Gesamt

Audi 80

152.294 136.306 85.928 1

1.384.089

davon für D

66.360 65.961 41.937 1

728.451

Export

85.934 70.345 43.991 -

655.638

Werk Emden

22.785 4.590 568 -

209.311

Quattro

8.237 4.162 1.289 1

27.806

1,6 D/TD

25.615 31.574 20.000 -

194.161

1,3

9.117 8.918 3.373 -

139.597

1,6

41.085 38.333 23.518 -

725.251

1,7

- - - -

43.821

1,8

66.278 57.481 39.037 1

215.915

1,9

- - - -

18.716

2,0

4.398 - - -

9.382

2,2

5.501 - - -

37.242


In 9 Jahren wurden 1.384.089 Audi 80 produziert, davon gut 52% für den deutschen Markt. Die zweite Generation des Audi 80 konnte also den "Millionen-Erfolg" des Vorgänger-Modells übertreffen. In den Zahlen sind noch nicht die Audi 90 und Facelift-Audi 4000 sowie die Coupé-Baureihe enthalten. Interessant ist, dass der Quattro-Anteil mit der Einführung des Audi 80 Quattro 1983 seinen Höhepunkt mit einem Anteil von knapp 10% der Gesamtproduktion erreicht, jedoch nach der Einführung des luxuriöseren Audi 90 auf wenige Prozent zurückgeht. Das Konzept des "Spar-Quattro" kam bei den Käufern nicht an. Kurios ist, dass noch 1987 ein einziger Audi 80 Quattro mit Vierzylindermotor gebaut wurde - zu diesem Zeitpunkt wurde das Modell in Europa nicht mehr angeboten.

Audi 80 Rallye

1979 stieg Audi in die Rallye-Weltmeisterschaft ein. Dieser Audi 80 wurde als eines von vier gebauten Fahrzeugen am 21.02.1979 auf Audi zugelassen und wurde erstmals auf der Sachs Winter-Rallye eingesetzt. Technisch basierten die Rallye-80er auf dem Audi 80 GLE, dessen Leistung auf 160 PS gesteigert wurde.

Audi 80 im Tatort Haferkamp

Kommissar Haferkamp aus dem "Tatort" war ein treuer Audi-80-Fahrer. Seit Mitte der 70er fuhr er immer das aktuellste Modell in "Floridablau", da die Farbe 1980 entfallen war, wechselte er in der letzten Folge "Schönes Wochenende" auf ein monacoblaues Exemplar. Das Kennzeichen E-MJ 957 blieb trotz wechselnder Fahrzeuge immer gleich.

Audi 4000 Fox

In der Planung war auch wieder, wie beim Vorgänger die Variant-Version des VW Passat in den Exportmärkten als Audi Fox anzubieten. Diese Pläne wurden jedoch nicht weiter verfolgt. Erst 1992 gab es wieder einen Audi 80 als Kombi.



Aktuelle Situation

Der Audi 80 Typ 81/85 hat inzwischen das Oldtimer-Alter erreicht. In Deutschland sind laut Kraftfahrtbundesamt Stand 2016 immerhin noch rund 5000 Audi 80 Typ 81/85 zugelassen. In der Regel handelt es sich dabei um "Brot-und-Butter"-80er mit 1,6-Liter-Motoren. Es gibt auch dabei immer noch gepflegte Fahrzeuge mit geringer Laufleistung aus Rentnerhand - meistens allerdings mit dem nicht so beliebten Automatikgetriebe. Gut erhaltene Fünfzylindermodelle, insbesondere mit Quattro-Antrieb sind allerdings rar geworden. Als Diesel ist der Audi 80 hierzulande fast ausgestorben.

Beim Kauf sollte man prüfen, ob das Fahrzeug original und komplett ist, da die Suche nach seltenen und gesuchten Teilen langwierig sein kann. Die Historie und die Laufleistung sollten anhand von Rechnungen, Serviceheft u.ä. belegt werden können. Von verbastelten, getunten oder "verheizten" 80ern läßt man besser die Finger, da sich ein Neuaufbau in der Regel nicht rechnet. Das bessere Auto ist immer der bessere Kauf.

Wertentwicklung Audi 80 (in Euro)

Preisentwicklung Audi 80


Die Preise für gute Audi 80 zogen in letzter Zeit an, nachdem die Fahrzeuge vorher stark unterbewertet waren. Mäßig erhaltene Fahrzeuge mit den Standard-Motorisierungen findet man jedoch noch häufig auch für relativ wenig Geld. Der Audi 80 ist als technisch recht einfaches, solides Auto ideal für den Einstieg in das Oldtimer-Hobby. Die inzwischen selten gewordenen Top-Modelle, wie z.B. der Audi 80 Quattro oder der GTE, sind gesucht und teuer geworden. Insbesondere die Preise für die Quattro-Modelle wurden im Sog des Urquattro kräftig nach oben gezogen. Hier ist die Situation inzwischen sogar so, dass man für Restaurationsobjekte mehrere tausend Euro auf den Tisch legt. Am unteren Ende der Preistabelle findet sich der seltene, aber auch wenig gesuchte Diesel.

Die nebenstehende Grafik zeigt die Entwicklung der ClassicData-Bewertungen für die Zustandsnote 2. Das entspricht dem Zustand eines Autos nach ca. 1-2 Jahren im Alltagsbetrieb. Die Mehrzahl der angebotenen Fahrzeuge dürfte sich allerdings im Bereich der Zustandsnoten 3-4 bewegen.


Die Quattro-Modelle sind besonders selten und begehrt. Im Sog des Ur-Quattros wurden auch die Preise des Audi 80 Quattro in den letzten Jahren stark nach oben gezogen. Gute Exemplare sind inzwischen nur noch für fünfstellige Beträge zu bekommen.

Die teils schwierige Ersatzteilsituation und vermeintliche Seltenheit mancher Teile hat in den letzten Jahren dazu geführt, daß einige "falsche Fans" vorhandene Teilebestände komplett aufgekauft haben, ohne selbst Bedarf zu haben, um sie dann nach kurzer Zeit "tröpfchenweise" im Internet feilzubieten - natürlich für ein Vielfaches des ursprünglichen Neupreises. Man sollte grundsätzlich skeptisch sein bei Anbietern, die gleich mehrere Teile neu anbieten und diese mit Artikelbeschreibungen versehen, die suggerieren, daß dies die letzte Möglichkeit sei, an ein Teil zu kommen, da es beim Händler angeblich schon längst ersatzlos entfallen sei.

Grundsätzlich sollte man immer zuerst die Ersatzteilnummer des benötigten Bauteils recherchieren, dann diese beim lokalen Audihändler anfragen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, ist als nächstes die Prüfung bei VW Classic Parts und Audi Tradition angebracht. Hier können Teilenummern auch online recherchiert werden. Auch eine Web-Suche kann manchmal unerwartete, neue Teilequellen oder Alternativen aufzeigen.

Die Versorgung mit Technik-Teilen ist (noch) relativ gut, auch wenn sich der Preis für Original-Audi-Teile auf hohem Niveau bewegt. Viele Teile aus dem Internet & Zubehör locken mit niedrigen Preisen, aber meist miserabler Qualität. Mit etwas Suche & Support aus den einschlägigen Foren & Clubs finden sich aber auch Alternativen in guter Qualität.

Bestandszahlen Audi 80

Modell

Schl.-Nr.

2003

2007

2011

2013

2016

A80 1,3 55PS (FY) 0591/314 558 258 162 155 142
A80 1,6 75PS (WV/YN) 0591/315 13.183 4.965 1.912 1.621 1.458
A80 1,6 85PS (YP) 0591/316 3.189 1.351 766 726 678
A80 1,6 110PS (YZ) 0591/317 177 74 52 51 46
A80D 1,6 54PS (JK) 0591/320 1.357 503 210 181 161
A80 1,3 60PS (EP) 0591/321 2.989 1.120 328 262 243
A80TD 70PS (CY) 0591/324 471 166 54 36 34
A80 1,8 112PS (DZ) 0591/332 958 357 139 128 120
A80 1,8 90PS (DS) 0591/333 4.732 1.754 527 427 374
A80Q 2,1 136PS (KK) 0591/334 563 214 93 80 95
A80Q 2,0 115PS (JS) 0591/347 275 103 37 28 39
A80Q 1,8 90PS (NE/JN) 0591/350 119 27 15 12 8
A80 1,3 60PS (EP) 0588/300 692 271 90 60 42
A80 1,6 75PS (DT) 0588/301 7.074 2.579 691 493 353
A80D 1,6 54PS (JK) 0588/302 1.611 582 157 112 90
A80 1,8 90PS (DS/JN) 0588/304 7.898 2.944 827 574 391
A80 1,8 112PS (DZ) 0588/305 356 133 48 43 29
A80Q 1,8 112PS (DZ) 0588/313 99 40 11 12 8
A80Q 1,8 90PS (NE/JN) 0588/314 277 100 29 28 21
A80Q 1,8 110PS (PV) 0588/353 102 47 13 10 2
A80 1,8 110PS (PV) 0588/359 189 79 18 14 8
A80 1,6 73PS (SA) 0588/367 1.652 701 173 120 95
A80 1,8 88PS (SF) 0588/368 831 291 72 53 40
A80/ACO 1,8 90PS (DS) 0591/318 3 1 2 2 -
A80/ACO 1,9 115PS (WN) 0591/319 1.272 473 271 261 265
A80/ACO 1,8 90PS (DS) 0591/331 1.100 393 156 134 112
A80/A90 2,0 115PS (JS) 0588/343 658 272 93 66 70
A80TD/A90TD 1,6 70PS (CY) 0588/303 1.564 520 129 54 57

Gesamt

53.949

20.318

7.077

5.743

4.981


Bei den Schlüsselnummern gibt es zu beachten, dass die damalige Audi NSU Auto Union GmbH ab 01.01.1985 als Audi AG umfirmiert wurde. Dadurch änderte sich der bisherige Hersteller-Schlüssel 0591 auf 0588. Schlüsselnummern, die mit 0591 beginnen, geben also den Bestand der bis 31.12.1984 gebauten Fahrzeuge wieder, 0588 die ab 01.01.1985 gebauten.
Die Bestandszahlen wurden von Boris Joraschky mit Unterstützung des Forums www.die-urgewalt.de zusammengetragen. Weitere Bestandszahlen des Typs 81/85 sind auf seiner Website www.joraschky.de zu finden.

Farben und Ausstattung

Die Farbpalette als Spiegel ihrer Zeit

Der Audi 80 wurde bei seiner Premiere in 7 Serien-, 2 Sonderfarben sowie 6 Metallicfarben angeboten. Größtenteils war das Farbprogramm zu dieser Zeit noch von den bunten Farbtönen der 70er Jahre geprägt. Knallige und heute ungewöhnlich anmutende Farben wie Limagelb, Malagarot, Floridablau oder Manilagrün waren seinerzeit beliebt, obwohl man meinen könnte, dass diese Töne von den berühmten "Pril-Blumen" inspiriert wurden. Eine der wohl beliebtesten Lackierungen dieser Zeit war "Inarisilbermetallic", die - anders als ihr Name vermuten lässt, ein hellgrüner Metallic-Ton war. Viele der noch erhaltenen frühen Audi 80 tragen diese Farbe.

An der Farbpalette wurde beständig gearbeitet und optimiert. Teilweise hielten sich Farbtöne nur ein Modelljahr, wie z.B. die seltene Sonderfarbe Mauritiusblau oder das schöne Saturnmetallic. Insgesamt betrachtet kann man den Wechsel von den Farben der 70er zu den feiner abgestuften, kühlen Tönen der 80er gut beobachten.


Modelljahr 1979 (8.78-7.79)

SERIENFARBEN:


Limagelb

Limagelb

(B3) LA1B
Mj. 79-81
Mexicobeige

Mexicobeige

(D9) LE1M
Mj. 79-80
Malagarot

Malagarot

(H5) L30C
Mj. 79-81
Floridablau

Floridablau

(J1) LA5A
Mj. 79
Manilagrün

Manilagrün

(M4) L63Y
Mj. 79-80
Alpinweiß

Alpinweiß

(P1) L90E
Merianbraun

Merianbraun

(T2) LA8A
Mj. 79-80

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS (104,- DM):


Marsrot

Marsrot

(G6) LA3A
Mj. 79-83
Amethyst

Amethyst

(K5) LY4A
Mj. 79-80

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS (348,- DM):


Kupfermetallic

Kupfermetallic

(W2) L95F
Mj. 79-80
Azorenmetallic

Azorenmetallic

(W3) LA5V
Mj. 79
Indianarotmetallic

Indianarotmetallic

(W9) LA3V
Mj. 79-81
Inarisilbermetallic

Inarisilbermetallic

(Y4) L94A
Mj. 79-82
Diamantsilbermetallic

Diamantsilbermetallic

(Z4) LE7Y
Mj. 79-82
Kolibrigrünmetallic

Kolibrigrünmetallic

(Z7) L99Y
Mj. 79

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 / 80S - Feincord:


Feincord Azur

Feincord Azur

(AB)
Audi 80 / 80 S
Feincord Schilf

Feincord Schilf

(AC)
Audi 80 / 80 S
Feincord Sand

Feincord Sand

(AD)
Audi 80 / 80 S
Feincord Coralle

Feincord Coralle

(AE)
Audi 80 / 80 S

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 L / 80 LS - Streifen-Velours:


Streifen-Velours Azur

Streifen-Velours Azur

(BL)
Audi 80 L / 80 LS
Streifen-Velours Schilf

Streifen-Velours Schilf

(BM)
Audi 80 L / 80 LS
Streifen-Velours Sand

Streifen-Velours Sand

(BN)
Audi 80 L / 80 LS
Streifen-Velours Coralle

Streifen-Velours Coralle

(BP)
Audi 80 L / 80 LS

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 GL / 80 GLS - Crushed-Velours:


Crushed-Velours Azur

Crushed-Velours Azur

(CG)
Audi 80 GL / 80 GLS
Crushed-Velours Schilf

Crushed-Velours Schilf

(CH)
Audi 80 GL / 80 GLS
Crushed-Velours Sand

Crushed-Velours Sand

(CJ)
Audi 80 GL / 80 GLS
Crushed-Velours Coralle

Crushed-Velours Coralle

(CK)
Audi 80 GL / 80 GLS

KUNSTLEDER-SITZBEZÜGE GEGEN AUFPREIS FÜR ALLE MODELLE:


Kunstleder Azur

Kunstleder Azur

(LG) Grundmodell
(MQ) L/LS
(PL) GL/GLS
Kunstleder Schilf

Kunstleder Schilf

(LH) Grundmodell
(MS) L/LS
(PM) GL/GLS
Kunstleder Sand

Kunstleder Sand

(LJ) Grundmodell
(MT) L/LS
(PN) GL/GLS
Kunstleder Coralle

Kunstleder Coralle

(LK) Grundmodell
(MU) L/LS
(PP) GL/GLS

Modelljahr 1980 (08.79-07.80)

SERIENFARBEN:


Monacoblau

Monacoblau

(J3) LA5D
Mj. 80-82
...sowie die Farben: Limagelb (B3) LA1B (seit Mj. 1979) • Mexicobeige (D9) LE1M (seit Mj. 1979) • Malagarot (H5) L30C (seit Mj. 1979) • Manilagrün (M4) L63Y (seit Mj. 1979) • Alpinweiß (P1) L90E (seit Mj. 1979) • Merianbraun (T2) LA8A (seit Mj. 1979)

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS (108,- DM):


Marsrot (G6) LA3A (seit Mj. 1979) • Amethyst (K5) LY4A (seit Mj. 1979)

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS (360,- DM):


Heliosblaumetallic

Heliosblaumetallic

(W5) LA5Y
Mj. 80-82
Onyxmetallic

Onyxmetallic

(Z2) LD6V
Mj. 80-81
...sowie die Farben: Kupfermetallic (W2) L95F (seit Mj. 1979) • Indianarotmetallic (W9) LA3V (seit Mj. 1979) • Inarisilbermetallic (Y4) L94A (seit Mj. 1979) • Diamantsilbermetallic (Z4) LE7Y (seit Mj. 1979)

ALLE SITZBEZÜGE: FARBTON NEGRO ERSETZT FARBTON CORALLE:


Im Modelljahr 1980 wurden alle Sitzbezüge im selten bestellten Farbton "Coralle" durch entsprechende in der Farbe "negro" (Schwarzbraun) ersetzt.

Feincord Negro

Feincord Negro

(AS)
Audi 80 / 80 S
Streifen-Velours Negro

Streifen-Velours Negro

(BG)
Audi 80 L / 80 LS
Crushed-Velours Negro

Crushed-Velours Negro

(CQ)
Audi 80 GL / 80 GLS
Kunstleder Negro

Kunstleder Negro

(LD) Grundmodell
(ML) L/LS
(PG) GL/GLS

Modelljahr 1981 (08.80-07.81)

SERIENFARBEN:


Coloradobeige

Coloradobeige

(D5) LA1M
Mj. 81-82
Sundagrün

Sundagrün

(N8) LB6A
Mj. 81-82
Havannabraun

Havannabraun

(T4) LD8A
Mj. 81-82
...sowie die Farben: Limagelb (B3) LA1B (seit Mj. 1979) • Malagarot (H5) L30C (seit Mj. 1979) • Monacoblau (J3) LA5D (seit Mj. 1980) • Alpinweiß (P1) L90E (seit Mj. 1979)

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Mauritiusblau

Mauritiusblau

(K9) LY5A
Mj. 81
...sowie die Farbe: Marsrot (G6) LA3A (seit Mj. 1979)

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Saturnmetallic

Saturnmetallic

(Y3) LY4V
Mj. 81
...sowie die Farben: • Heliosblaumetallic (W5) LA5Y (seit Mj. 1980) • Indianarotmetallic (W9) LA3V (seit Mj. 1979) • Inarisilbermetallic (Y4) L94A (seit Mj. 1979) • Onyxmetallic (Z2) LD6V (seit Mj. 1980) • Diamantsilbermetallic (Z4) LE7Y (seit Mj. 1979)

Zum Modelljahr 1981 gab es ein kleines Facelift im Innenraum. Die zweifarbigen Armaturentafeln entfielen und wurden durch einfarbige Versionen in den Farbtönen "Baltic", "Efeu" und "Negro" ersetzt, wobei das Grundmodell nur mit der Negro-farbenen Version geliefert wurde. Die Feincord-Stoffe des Grundmodells blieben gleich, die L-Ausstattung bekam neue Stoffe der Sorte "Marengo-Wirkvelours" und die GL-Ausstattung wurde nun mit hochwertigen Karo-Velours-Stoffen ausgeliefert. Bei den gegen Mehrpreis erhältlichen Kunstleder-Ausstattungen entfiel die bisherige Farbe "Schilf".

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 L / 80 LS - Marengo-Wirkvelours:


Marengo-Wirkvelours Azur

Marengo-Wirkvelours Azur

(GQ)
Audi 80 L / 80 LS
Marengo-Wirkvelours Schilf

Marengo-Wirkvelours Schilf

(GS)
Audi 80 L / 80 LS
Marengo-Wirkvelours Sand

Marengo-Wirkvelours Sand

(GT)
Audi 80 L / 80 LS
Marengo-Wirkvelours Negro

Marengo-Wirkvelours Negro

(GU)
Audi 80 L / 80 LS

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 GL / 80 GLS - Karo-Velours:


Karo-Velours Azur

Karo-Velours Azur

(GH)
Audi 80 GL / 80 GLS
Karo-Velours Schilf

Karo-Velours Schilf

(GJ)
Audi 80 GL / 80 GLS
Karo-Velours Sand

Karo-Velours Sand

(GK)
Audi 80 GL / 80 GLS
Karo-Velours Negro

Karo-Velours Negro

(GL)
Audi 80 GL / 80 GLS

Modelljahr 1982 (08.81-07.82)

SERIENFARBEN:


Gabungrau

Gabungrau

(A3) LY7A
Mj. 82 (Nur C, CL, GL)
Gambiarot

Gambiarot

(H2) LA3B
Mj. 81-84 (Nur C, CL, GL)
Togogelb

Togogelb

(B1) LD1A
Mj. 82 (Nur CL/GL)
Schwarz

Schwarz

(A1) L041
Mj. 82 (Nur CD)
...sowie die Farben: • Sundagrün (N8) LB6A - nur C, CL, GL (seit Mj. 1981) • Alpinweiß (P1) L90E (seit Mj. 1979) • Havannabraun (T4) LD8A - nur C, CL, GL (seit Mj. 1981) • Coloradobeige (D5) LA1M - nur CL, GL (seit Mj. 1981) • Monacoblau (J3) LA5D - nur CL, GL (seit Mj. 1980)

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Schwarz

Schwarz

(9000) 9000
Mj. 82 (C, CL, GL)
...sowie die Farbe: Marsrot (G6) LA3A - Nur CL, GL (seit Mj. 1979)

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Lhasametallic

Lhasametallic

(W1) LA6V
Mj. 82 (C, CL, GL; Serie CD)
Surinammetallic

Surinammetallic

(Y2) LA3Y
Mj. 82 (C, CL, GL; Serie CD)
Gobimetallic

Gobimetallic

(Y6) LY1V
Mj. 82-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Meteormetallic

Meteormetallic

(Y5) LY7Z
Mj. 82 (nur CD, Serie)
...sowie die Farben: • Heliosblaumetallic (W5) LA5Y - nur CL, GL; Serie CD (seit Mj. 1980) • Inarisilbermetallic (Y4) L94A - nur CL, GL; Serie CD (seit Mj. 1979) • Diamantsilbermetallic (Z4) LE7Y - C, CL, GL; Serie CD (seit Mj. 1979)

Im Modelljahr 1982 wurden die Ausstattungspakete neu strukturiert. Die "S"-Kennzeichnung der 1,6-Liter-Vergasermotoren entfiel ersatzlos, was die Kennzeichnungen für die Kunden transparenter machte. Das etwas lieblose bisherige Grundmodell ist nur selten bestellt worden. Das neue Einstiegsmodell hieß nun "Audi 80 C" und sollte mit besserer Ausstattung frischen Wind in die Verkaufszahlen bringen. Der Audi 80 C wurde nur mit dem 60 PS starken 1,3-Liter-Motor und einem 3+E-Getriebe oder dem 54 PS starken Dieselmotor ausgeliefert. Die Sitze waren serienmäßig in einem Streifendesign-Stoff der Farbe Negro/Gobibeige oder alternativ gegen Aufpreis in Negro-farbenem Kunstleder erhältlich. Die Kunstleder-Faben Azur und Sand waren nur noch den CL/GL-Modellen vorenthalten. Die L-Ausstattung hieß nun "CL" und bekam nach nur einem Jahr wieder ein neues Stoff-Design in der Optik "Rhombus" spendiert. Die GL-Ausstattung behielt ihre Bezeichnung und die Karo-Velours-Stoffe, wurde jedoch mit einer serienmäßigen Scheinwerfer-Reinigungsanlage und Color-Verglasung aufgewertet. Neu im Programm war der Audi 80 CD mit einem 5-Zylinder-Motor und einer üppigen Ausstattung in Waben-Velours-Optik.

SERIENMÄSSIGER SITZBEZUG FÜR DEN AUDI 80 C - Color-Velours:


SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 CL - Rhombus:


Rhombus Azur

Rhombus Azur

(EG)
Audi 80 CL
Rhombus Schilf

Rhombus Schilf

(EH)
Audi 80 CL
Rhombus Sand

Rhombus Sand

(EJ)
Audi 80 CL
Rhombus Negro

Rhombus Negro

(EK)
Audi 80 CL

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 CD - Waben-Velours:



Modelljahr 1983 (08.82-07.83)

SERIENFARBEN:


Pasadenagelb

Pasadenagelb

(B4) LY1L
Mj. 83-84 (Nur C, CL, GL)
Behiabeige

Bahiabeige

(D3) LY1M
Mj. 83 (Nur C, CL, GL)
Kopenhagenblau

Kopenhagenblau

(K3) LY5B
Mj. 83-84 (Nur C, CL, GL)
Malachitgrün

Malachitgrün

(N4) LY6A
Mj. 83-84 (Nur C, CL, GL)
Barcelonabraun

Barcelonabraun

(T8) LY8A
Mj. 83 (Nur C, CL, GL)
...sowie die Farben: Gambiarot (H2) LA3B - nur C, CL, GL (seit Mj. 1982) • Alpinweiß (P1) L90E (seit Mj. 1979)

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


• Marsrot (G6) LA3A - Nur C, CL, GL (seit Mj. 1979)

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Zermattsilbermetallic

Zermattsilbermetallic

(L1) LY7Y
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Geminigraumetallic

Geminigraumetallic

(L2) LZ7Z
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Zobelbraunmetallic

Zobelbraunmetallic

(L4) LY8V
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Saphirmetallic

Saphirmetallic

(L5) LY5V
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Amazonasblaumetallic

Amazonasblaumetallic

(L6) LY5Y
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Portorosémetallic

Portorosémetallic

(L8) LY4Y
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Sienarotmetallic

Sienarotmetallic

(W9) LD3V
Mj. 83 (C, CL, GL; Serie CD)
Topasgrünmetallic

Topasgrünmetallic

(Y3) LD6Y
Mj. 83-84 (C, CL, GL; Serie CD)
Montegoschwarzmetallic

Montegoschwarzmetallic

(L3) LY9V
Mj. 83-84 (Nur CD, Serie)
...sowie die Farbe: Gobimetallic (W5) LY1V - C, CL, GL; Serie CD (seit Mj. 1982)

Das Modelljahr 1983 brachte in Sachen Innenraum-Optik keine großen Veränderungen. Beim C-Modell wurde der Color-Velours-Stoff nun auch in einer blauen Farbversion angeboten. Bei den selten bestellten Kunstleder-Aussttattungen entfiel die Farbe "Azur", so dass nur noch die Farben "Sand" und "Negro" angeboten wurden. Neu im Programm war der ab Oktober 1982 lieferbare Audi 80 GTE, der mit einer sportlicheren Note den eher luxuriös ausgerichteten Audi 80 GLE beerbte.

SERIENMÄSSIGE SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 C - Color-Velours:


SERIENMÄSSIGER SITZBEZUG FÜR DEN AUDI 80 GTE - Reggae-Dessin:


Reggae-Dessin Negro

Reggae-Dessin Negro

(UG)
Audi 80 GTE

Modelljahr 1984 (08.83-07.84)

SERIENFARBEN:


Montanarot

Montanarot

(H5) LY8B
Mj. 84 (Nur C, CL, GL)
...sowie die Farben: Pasadenagelb (B4) LY1L - nur C, CL, GL (seit Mj. 1983) • Gambiarot (H2) LA3B - nur C, CL, GL (seit Mj. 1982) • Malachitgrün (N4) LY6A (seit Mj. 1983) • Kopenhagenblau (K3) LY5B (seit Mj. 1983) • Alpinweiß (P1) L90E (seit Mj. 1979)

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Tornadorot

Tornadorot

(G2) LY3D
Mj. 84 (Nur C, CL, GL - Serienfarbe GTE)

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Oceanicblaumetallic

Oceanicblaumetallic

(L7) LY6V
Mj. 84 (Nur GTE)
Sudanbraunmetallic

Sudanbraunmetallic

(Z1) LK8V
Mj. 84 (Nur C, CL, GL, Serie bei CD)
...sowie die Farben: Zermattsilber metallic (L1) LY7Y - nur C, CL, GL, GTE; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Geminigrau metallic (L2) LZ7Z - nur C, CL, GL; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Montegoschwarz metallic (L3) LY9V - nur GTE; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Zobelbraun metallic (L4) LY8V - nur C, CL, GL, GTE; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Saphir metallic (L5) LY5V - nur C, CL, GL; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Amazonasblau metallic (L6) LY5Y - nur C, CL, GL, GTE; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Portorosé metallic (L8) LY4Y - nur C, CL, GL, GTE; Serie bei CD (seit Mj. 1983) • Gobi metallic (W5) LY1V - nur C, CL, GL; Serie bei CD (seit Mj. 1982) • Topasgrün metallic (Y3) LD6Y - nur C, CL, GL; Serie bei CD (seit Mj. 1983)

FACELIFT

Modelljahr 1985 (08.84-07.85)

Modelljahr 1986 (08.85-07.86)

SERIENFARBEN:


Alpinweiss

Alpinweiss

(P1) L90E
Mj. 85-86
Eisgrün

Eisgrün

(M1) LA6E
Mj. 85-86
Kopenhagenblau

Kopenhagenblau

(K3) LY5B
Mj. 85-86
Montanarot

Montanarot

(H5) LY8B
Mj. 85-86
Mangogelb

Mangogelb

(B7) LY1E
Mj. 85-86

SONDERFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Tornadorot

Tornadorot

(G2) LY3D
Mj. 85-86

METALLICFARBEN GEGEN MEHRPREIS:


Zermattsilber Metallic

Zermattsilber Metallic

(L1) LY7Y
Mj. 85-86
Saphir Metallic

Saphir Metallic

(L5) LY5V
Mj. 85-86
Amazonasblau Metallic

Amazonasblau Metallic

(L6) LY5Y
Mj. 85-86
Oceanicblau Metallic

Oceanicblau Metallic

(L7) LY6V
Mj. 85-86
Steingrau Metallic

Steingrau Metallic

(U8) LY7U
Mj. 85-86
Lhasagrün Metallic

Lhasagrün Metallic

(W1) LA6V
Mj. 85-86
Tizianrot Metallic

Tizianrot Metallic

(W4) LB3V
Mj. 85-86
Graphit Metallic

Graphit Metallic

(W9) LB7V
Mj. 85-86
Topasgrün Metallic

Topasgrün Metallic

(Y3) LD6Y
Mj. 85-86
Kalaharibeige Metallic

Kalaharibeige Metallic

(Y4) LA1Y
Mj. 85-86
Mahagonibraun Metallic

Mahagonibraun Metallic

(Z6) LB8Z
Mj. 85-86

Mit dem großen Facelift zum Modelljahr 1985 wurde der Innenraum des Audi 80 komplett erneuert. Die Verarbeitung geriet deutlich hochwertiger als vorher. Harter, kratziger Kunststoff wurde durch moderner geformte, aufgeschäumte Materialien ersetzt. Die Kunststoffteile gab es in den Grundtönen braun (Brasil), blau (Marine) und schwarz (Graphit). Das nunmehr wieder namenlose Grundmodell besaß serienmäßig Stoffbezüge der Qualität "Hastings-Gewebe". Die Polster der besser ausgestatteten CC und CD-Modelle waren zwar mit den gleichen Kensington-Velours-Stoffen bezogen, unterschieden sich jedoch in der Verarbeitung und bei den Türverkleidungen. Die GTE-Modelle besaßen bereits serienmäßig Sportsitze, die mit leider wenig haltbaren Karo-Tweed-Stoffen bezogen waren... leider hat man nichts aus den Erfahrungen mit diesen Stoffen bei den frühen Audi Coupé GT gelernt. Auch die recht selten bestellten Kunstleder-Aussttattungen wurden überarbeitet. Um eine bessere Atmungsaktivität zu ermöglichen, waren die Sitzbezüge nun ähnlich wie bei anderen Autoherstellern mit Atmungslöchern versehen.

STOFF-SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 - Hastings-Gewebe:


Hastings-Gewebe Brasil

Hastings-Gewebe Brasil

(AE)
Audi 80
Hastings-Gewebe Sierra

Hastings-Gewebe Sierra

(AL)
Audi 80 (nicht bei Sportsitzen)
Hastings-Gewebe Marine

Hastings-Gewebe Marine

(AV)
Audi 80 (nicht bei Sportsitzen)
Hastings-Gewebe Quarz

Hastings-Gewebe Quarz

(AZ)
Audi 80

STOFF-SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 CC / CD - Kensington-Velours:


Kenstington-Velours Brasil

Kenstington-Velours Brasil

(CL) Audi 80 CC
(UU) Audi 80 CD
Kenstington-Velours Sierra

Kenstington-Velours Sierra

(CM) Audi 80 CC (Nicht bei Sportsitzen)
(UV) Audi 80 CD (Nicht bei Sportsitzen)
Kenstington-Velours Marine

Kenstington-Velours Marine

(CN) Audi 80 CC (Nicht bei Sportsitzen)
(UW) Audi 80 CD (Nicht bei Sportsitzen)
Kenstington-Velours Quarz

Kenstington-Velours Quarz

(CU) Audi 80 CC
(UY) Audi 80 CD

STOFF-SITZBEZÜGE FÜR DEN AUDI 80 GTE - Karo-Tweed:


Karo-Tweed Brasil

Karo-Tweed Brasil

(HS)
Audi 80 GTE
Karo-Tweed Marine

Karo-Tweed Marine

(HT)
Audi 80 GTE
Karo-Tweed Quarz

Karo-Tweed Quarz

(HU)
Audi 80 GTE

KUNSTLEDER-SITZBEZÜGE GEGEN AUFPREIS (nicht bei GTE):


Kunstleder Brasil

Kunstleder Brasil

(LF) Audi 80
(MC) Audi 80 CC
(NV) Audi 80 CD
Kunstleder Sierrabeige

Kunstleder Sierrabeige

(MY) Audi 80
(MN) Audi 80 CC
(NW) Audi 80 CD


Die Extras für den Audi 80

Die Liste der Mehrausstattungen war bei der Markteinführung des Audi 80 1978 recht überschaubar. Luxuriöse Extras wie elektrische Fensterheber, Sitzheizung, elektrisch verstellbare Außenspiegel oder gar eine Servolenkung waren seinerzeit auch nicht gegen einen Aufpreis zu haben. Erst nach und nach wuchs die Liste mit den steigenden Bedürfnissen der Kunden und dem steigenden Prestige der Marke Audi an.

Artikel

Code

8.78

5.79

8.80

8.81

8.82

8.83

Sonderfarbe - 104,- 108,- 114,- 118,- (6) 127,- (6) 136,- (6)(18)
Metallic-Lackierung - 348,- 360,- 381,- 396,- (5) 425,- (5) 456,- (5)
Getriebe-Automatic 249 970,- (1) 1000,- (1) 1160,- (1) 1205,- (1) 1354,- (1)(2) 1365,- (1)(2)
Getriebe-Automatic 249 - - - 895,- (13) 950,- (13) 1005,- (13)
5-Gang-Schaltgetriebe 541 - - 405,- (1)(7) - - -
4+E-Schaltgetriebe 481 - - - 420,- (6)(10) 445,- (6)(10) 480,- (6)(10)(18)
Schiebe- / Ausstelldach 560 569,- 586,- 653,- 678,- 729,- 783,-
Halogen-Hauptscheinwerfer 551 128,- (20) 132,- (20) 140,- (20) - - -
Verbundglas-Windschutzscheibe 089 188,- 194,- 206,- - - -
Scheinwerferwaschanlage 288 231,- 239,- 253,- 263,- (4) 282,- (4) 304,- (4)
Ausstellfenster vorne 561 91,- 105,- 153,- 171,- - 184,-
Klimaanlage 573 / 188 1600,- (1) 1646,- (1) 1744,- (1)(7) 1812,- (8) 1947,- (8) 2090,- (18),-
Anhängerkupplung 208 413,- 427,- 452,- (21) 505,- - 543,-
Nebelscheinwerfer 659 241,- 249,- 264,- 274,- 294,- 316,-
Nebelschlussleuchte 571 43,- 44,- 47,- 49,- 53,- 56,-
Höhenverst. Fahrersitz 656 76,- 79,- 84,- 87,- 93,- 100,-
Kopfstützen hinten 229 - 175,- 185,- - - 221,-
Doppeltonhorn-Anlage 572 - - 51,- - - 61,-
Servolenkung 657 - - 940,- (10) 977,- (10) 1049,- (10) 1126,- (10)
Elektrische Fensterheber 651 - - - 1020,- (11) 1095,- (11) 1380,- (11)
Wärmeschutzverglasung grün 568 - - - 320,- 343,- 368,-
Zentralverriegelung 341 - - - 345,- (14) 371,- (14) 399,- (14)
Sportsitze vorn 409 - - - 358,- 384,- 413,-
Sitzheizung 340 - - - 162,- 174,- 185,-
E-Außenspiegel 398 / 998 - - - - 336,- (12) 393,-
Kunstleder 78 - - - 144,- (6) 154,- (6) 165,- (6)(18)
Drehzahlmesser 675 - - - - - 254,- (19)
Elektr. Schiebedach 650 - - - - - 1547,-
Alufelgen 13" 175/70 SR13 485 - - 506,- (9) 601,- 646,- 693,-
Alufelgen 14" 185/60 HR14 348 / 349 - 882,- (15) 871,- (10) 1037,- (10)(16) 1114,- (10)(16) 1267,- (10)(16)
Reifen 175/70 SR13 164 135,- (3) 140,- (3) 148,- (3) 154,- (3) 166,- (3) 179,- (3)
Reifen 175/70 SR13 164 68,- (17) 70,- (17) 74,- (17)(7) 77,- (17)(7) 83,- (17)(7) 89,- (17)(7)
(1) nur 55/63 kW; (2) 40 kW Diesel 1475,- (8.82)/1570,- DM (8.83); (3) nur 40 kW; (4) Serie bei GL & CD; (5) Serie bei CD; (6) nicht bei CD; (7) 40 kW Diesel; (8) nicht bei 44 kW, 81 kW und Formel E, bei GL und CD Entfall der Scheinwerferreinigungsanlage; (9) nicht bei 81 kW; (10) nicht bei 40/44 kW; (11) nur für GL & CD; (12) nicht bei C; (13) nur CD 85 kW; (14) nur Viertürer; (15) nur bei 81 kW; (16) CD 436,- DM (8.81)/468,- DM (8.82)/607,- DM (8.83); (17) nur 55 kW; (18) nicht bei GTE; (19) nicht bei Diesel, Serie ab 66 kW; (20) nur Basis-Modell; (21) nicht bei 40/44 kW Otto-Motor


Integrierte Nebelschlussleuchte

Integrierte Nebelschlussleuchte

Halogen-Nebelscheinwerfer

Halogen-Nebelscheinwerfer

Automatik-Getriebe

Automatik-Getriebe

Alufelge Audi 80 GLE

Aluminiumfelgen 6J x 14 für den Audi 80 GLE

Klimaanlage

Klimaanlage

Ausstell- und Schiebedach

Ausstell- und Schiebedach


Zusätzlich zu diesen ab Werk angebotenen Mehrausstattungen bestand zusätzlich die Möglichkeit, über den V.A.G-Partner umfangreiches Zubehör von Votex zu bestellen.


Radio-Übersicht Mj. 79-84

Radios

Code

8.78

5.79

8.80

8.81

8.82

8.83

Salzgitter

R01 268,- 277,- 293,- - - -

Braunschweig

R02 323,- 334,- 354,- - - -

Emden

R03 / R04 433,- 448,- 475,- - - -

Ingolstadt Stereo

R05 / R06 675,- 698,- 739,- - - -

Ingolstadt Stereo CR

R11 / R12 995,- 1029,- 1090,- - - -

Braunschweig CR

R09 / R10 660,- 682,- - - - -

Puebla Stereo CR

R17 / R19 785,- 812,- 860,- 780,- - -

Braunschweig II

R39 / R41 - - - 335,- 366,- 369,-

Emden II

R44 / R46 - - - 450,- 484,- 488,-

Ingolstadt II Stereo

R50 / R52 - - - 653,- 668,- -

Braunschweig II Stereo CR

R55 / R57 - - - 833,- 852,- 860,-

Ingolstadt II Stereo CR

R60 / R62 - - - 985,- 1008,- -

Neckarsulm II Stereo CR

R69 / R70 - - - - 1619,- -

Brüssel II Stereo CR

R74 / R75 / R76 - - - - - 1273,-

Kassel Stereo CR

R78 / R79 / R80 - - - - - 950,-

Aufpreis E-Antenne

- - - - 137,- 140,- 167,-

Radio Salzgitter

Radio Salzgitter

1 UKW-Bereichstaste, Tonbandanschluss, 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Braunschweig

Radio Braunschweig

2 UKW- und 1 MW-Bereichstasten, Tonbandanschluss, 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Emden

Radio Emden

4 UKW- und 2 MW-Stationstasten, Klangregler, Tonbandanschluss, 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Ingolstadt Stereo

Radio Ingolstadt Stereo

4 UKW- und 2 MW-Stationstasten, Verkehrsdurchsagekennung, Klangregler, Balanceregler, 2 Lautsprecher vorne (gegen Mehrpreis auch 2 hinten mit Überblendregler), Tonbandanschluss, 2x 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Braunschweig CR

Radio Braunschweig CR

2 UKW- und 1 MW-Bereichsstasten, Radio und Kassettenteil mono, Verkehrsdurchsagekennung, Klangregler, Tonbandanschluss, 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Ingolstadt Stereo CR

Radio Ingolstadt Stereo CR

4 UKW- und 2 MW-Stationstasten, UKW- und Kassettenteil stereo, Verkehrsdurchsagekennung, Klangregler, Balanceregler, 2 Lautsprecher vorne (gegen Mehrpreis auch 2 hinten mit Überblendregler), Tonbandanschluss, 2x 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Puebla Stereo CR

Radio Puebla Stereo CR

1 UKW- und 1 MW-Bereichstaste, UKW- und Kassettenteil stereo, Verkehrsdurchsagekennung mit Info-Taste, 2-stufiger Klangregler, Balance-Schieberegler, 2 Lautsprecher vorne (gegen Mehrpreis auch 2 hinten mit Überblendregler), 2x 5 Watt Ausgangsleistung


Radio Braunschweig II

Radio Braunschweig II

1 UKW- und 1 MW-Stationstaste, VF-Taste, Kassettenlaufwerk, Verkehrsdurchsagekennung, Klangregler, Balanceregler, Überblendregler, Stereo, 1 Lautsprecher in Armaturentafel


Radio Emden II

Radio Emden II

3 UKW- und 2 MW-Stationstasten, VF-Taste, Klangregler, Mono, 1 Lautsprecher in Armaturentafel





Radio Ingolstadt II Stereo

Radio Ingolstadt II Stereo

3 UKW- und 2 MW-Stationstasten, VF-Taste, Kassettenlaufwerk, Verkehrsfunk-Durchsageaktivierung, Klangregler, Balanceregler, 2 Lautsprecher vorne, 2 Lautsprecher hinten mit Überblendregler


Radio Braunschweig II Stereo CR

Radio Braunschweig II Stereo CR

Cassettenbetrieb mit schnellem Vor- und Rücklauf, UKW- und MW-Bereichstasten, Verkehrsfunk-Durchsageaktivierung, Balance-Regelung, 2 Lautsprecher vorne, 2 Lautsprecher hinten mit Überblendregler


Radio Ingolstadt II Stereo CR

Radio Ingolstadt II Stereo CR

Cassettenbetrieb mit schnellem Vorlauf, 3 UKW- und 2 MW Stationstasten, Balance-Regelung, Verkehrsfunk-Durchsageaktivierung, 2 Lautsprecher vorne, 2 Lautsprecher hinten mit Überblendregler


Radio Neckarsulm II Stereo CR

Radio Neckarsulm II Stereo CR

Das Neckarsulm II Stereo CR ist vermutlich baugleich mit dem hier gezeigten Philips MCC. 6 UKW-Tasten (jede ist mit bis zu 10 Frequenzen eines Programms belegbar und ein Microcomputer stellt den stärksten Sender des gewünschten Programms ein), Kassettenlaufwerk, Memo-Locktaste zum Einstellen der Wellenbereiche und zum Speichern von 3 UKW-, 4 LW-, 2 MW- und 1 KW-Sender, Sendersuchlauf, digitale Frequenzanzeige, Sender- und Durchsagekennung; automatische Störunterdrückung, Stereo


Radio Kassel Stereo CR

Radio Kassel Stereo CR

4 Stationstasten für je 1 UKW- und MW-Sender, elektronischer Sendersuchlauf, wählbare Suchlaufempfindlichkeit, digitale LCD-Frequenzanzeige, Verkehrsfunk-Durchsagekennung (DK), Verkehrsfunk-Bereichsanzeige, Klangregler, Balanceregler, Cassettenteil mit Tasten für Vor- und Rücklauf, Cassettenaushubtaste, exclusives Audi-design, 2 Lautsprecher vorne, 2 Lautsprecher hinten mit Überblendregler


Radio-Übersicht Mj. 85-86 (Facelift)

Radios

Code

10.84

07.85

07.86

Alpha

R01 / R03 395,- 395,- 395,-

Beta

R11 / R13 495,- 495,- 495,-

Gamma

R22 / R24 795,- 795,- 795,-

Delta

R32 / R34 1195,- 1195,- 1195,-

Aufpreis Kurzstabantenne (Quattro)

- 53,- 53,- 53,-

Aufpreis E-Antenne

461 167,- 167,- 167,-

Radio Alpha

Radio Alpha

Mono, quarzgenaues elektronisches PLL-Abstimmsystem, UKW-Bereichstaste, Digitale Frequenzanzeige, Last station memory, elektronischer Sendersuchlauf, Suchempfindlichkeitsschalter, Klangwaage, VF-Taste, Verkehrsfunkanzeige im Display, Durchsagekennung, automatische Störunterdrückung, regelbare Beleuchtung (Nachtdesign)


Radio Beta

Radio Beta

Mono, quarzgenaues elektronisches PLL-Abstimmsystem, UKW- und MW-Bereichstasten, 4 Stationstasten für je 1 UKW- und MW-Sender, Digitale Frequenzanzeige, Last station memory, elektronischer Sendersuchlauf, Suchempfindlichkeitsschalter, Klangwaage, VF-Taste, Verkehrsfunkanzeige im Display, Durchsagekennung, automatische Störunterdrückung, regelbare Beleuchtung (Nachtdesign)


Radio Gamma

Radio Gamma

UKW-Stereo, quarzgenaues elektronisches PLL-Abstimmsystem, UKW- und MW-Bereichstasten, 4 Stationstasten für je 1 UKW- und MW-Sender, Digitale Frequenzanzeige, Last station memory, elektronischer Sendersuchlauf, Suchempfindlichkeitsschalter, Balanceregler, Überblendregler, Klangwaage, VF-Taste, Bereichserkennung mit Verkehrsfunk-Bereichsanzeige, Durchsagekennung, automatische Störunterdrückung, regelbare Beleuchtung (Nachtdesign), Stereo-Cassettenteil, Vor- und Rücklauf, Cassettenaushubtaste


Radio Delta

Radio Delta

UKW-Stereo, quarzgenaues elektronisches PLL-Abstimmsystem, UKW- und MW-Bereichstasten, 4 Stationstasten für je 1 UKW- und MW-Sender, Digitale Frequenzanzeige, Last station memory, elektronischer Sendersuchlauf, Suchempfindlichkeitsschalter, Balanceregler, Überblendregler, Höhen- und Bassregler, VF-Taste, Bereichserkennung mit Verkehrsfunk-Bereichsanzeige, Durchsagekennung, automatische Störunterdrückung, regelbare Beleuchtung (Nachtdesign), Stereo-Cassettenteil, Vor- und Rücklauf, CR-Bandsorten-Wähltaste, Dolby-Taste, Autoreverse-Betrieb mit Spurlogik


Die Technik

Audi 80 Schnittzeichnung

Motorenübersicht (ohne Export-Modelle)

Modell

MKB

Kraftstoff

Zylinder

Hubraum

Leistung

Bauzeit

Bemerkung

Audi 80 1,3 FY Benzin 4 1272 ccm 40 kW (55 PS) 8.78 - 7.81 Querstrom-Motor; Vergaser 35 PDSIT, ab 8.79 1B3
Audi 80 1,3 EP Benzin 4 1296 ccm 44 kW (60 PS) 7.81 - 8.86 Keihin-Vergaser
Audi 80 1,6 SA Benzin 4 1595 ccm 54 kW (73 PS) 2.86 - 8.86 U-Kat; Vergaser
Audi 80 1,6 YN Benzin 4 1577 ccm 55 kW (75 PS) 8.78 - 2.83 Vergaser 35 PDSIT, ab 8.79 1B3
Audi 80 1,6 WV Benzin 4 1577 ccm 55 kW (75 PS) 8.78 - 2.83 Vergaser 35 PDSIT, ab 8.79 1B3
Audi 80 1,6 DT Benzin 4 1595 ccm 55 kW (75 PS) 2.83 - 8.86 2E2-Vergaser
Audi 80 1,6 YP Benzin 4 1588 ccm 63 kW (85 PS) 8.78 - 2.83 Vergaser
Audi 80 1,8 DS Benzin 4 1781 ccm 66 kW (90 PS) 2.83 - 8.86 2E2-Vergaser
Audi 80 1,8 Quattro NE Benzin 4 1781 ccm 66 kW (90 PS) 8.84 - 8.86 Keihin-Vergaser
Audi 80 1,8 JN Benzin 4 1781 ccm 66 kW (90 PS) 8.84 - 8.86 G-Kat, KE-Jetronic
Audi 80 1,8 SF Benzin 4 1781 ccm 65 kW (88 PS) 8.85 - 8.86 U-Kat, Vergaser
Audi 80 GLE YZ Benzin 4 1588 ccm 81 kW (110 PS) 1.79 - 7.82 K-Jetronic
Audi 80 GTE DZ Benzin 4 1781 ccm 82 kW (112 PS) 1.83 - 8.86 K-Jetronic
Audi 80 GTE PV Benzin 4 1781 ccm 81 kW (110 PS) 3.85 - 8.86 G-Kat, KE-Jetronic, Klopfsensor

Fünfzylinder

Audi 80 CD 5S WN Benzin 5 1921 ccm 85 kW (115 PS) 8.81 - 7.83 2B5-Vergaser
Audi 80 CD 5E JS Benzin 5 1994 ccm 85 kW (115 PS) 8.83 - 7.84 K-Jetronic
Audi 80 Quattro KK Benzin 5 2144 ccm 100 kW (136 PS) 8.82 - 7.84 K-Jetronic
Audi 80 Quattro JS Benzin 5 1994 ccm 85 kW (115 PS) 8.83 - 7.84 K-Jetronic

Diesel

Audi 80 D JK Diesel 4 1588 ccm 40 kW (54 PS) 8.80 - 8.86
Audi 80 TD CY Diesel 4 1588 ccm 51 kW (70 PS) 2.82 - 8.86 Turbodiesel

Vierzylinder-Motorenbau

Retter für VW: Der Vierzylinder-Motor EA 827


Die ersten Audi, die 1965 noch unter Mercedes-Führung aus dem DKW F102 entwickelt wurden, bekamen einen Vierzylinder mit auf den Weg, der ursprünglich von Mercedes unter dem Namen „Mexico-Motor“ als Vielstoff-Motor für das Militär konzipiert wurde, jedoch nicht zum Einsatz kam. Dieses „Spender-Herz“ bedeutete für die Auto-Union-Marke DKW die Abkehr von den bisherigen Zweitaktmotoren. Da die ebenfalls zur Auto Union gehörende Marke „Audi“ vor dem Krieg auch Mittelklasseautos mit Viertaktmotoren gebaut hat, belebte man diesen Markennamen für die Viertaktautos wieder. Aufgrund der relativ hohen Verdichtung wurde der Motor als „Mitteldruckmotor“ auf die Audi-Anforderungen angepasst. Aus diesem Motor wurden dann die Derivate abgeleitet, die dann nicht nur die F103-Fahrzeuge, sondern auch den Audi 100 der ersten Generation antrieben.

Für den in der Entwicklung befindlichen Audi 80 sollte nun ein vollkommen neues, modernes Vierzylinder-Aggregat entwickelt werden. Unter der Leitung von Franz Hauck, Chef der Motorenentwicklung bei Audi, entstand der EA 827 genannte Motor. Das Ziel war ein Vierzylinder-Motor mit fünffach gelagerter Kurbelwelle, oben liegender Nockenwelle mit leisem, wartungsfreiem Zahnriemenantrieb, Tassenstößel und parallel hängenden Ventilen. Der Motor wurde für den Längseinbau im Audi 80 konstruiert. 1972 startete der EA 827 mit 1,3 und 1,5 Liter Hubraum seinen Siegeszug. Er bildete die Grundlage für nahezu alle VW-Motoren der 70er, 80er und sogar 90er Jahre. 1973 kam er im dem Audi 80 ähnlichen VW Passat zum Einsatz und 1974 schließlich quer eingebaut bei den neuen Modelle Golf und Scirocco. Eine der bekanntesten Versionen des EA 827 ist der legendäre „GTI-Motor“ - der mit einer Bosch K-Jetronic-Einspritzung ausgestattete Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum und 110 PS Leistung. Nur wenigen ist bekannt, dass dieser Motor zuvor seine Premiere im Audi 80 GTE hatte. Audi - Vorsprung durch Technik eben…

1976 gab es erstmals eine Diesel-Version, die ebenfalls auf dem EA827 basiert. Zunächst mit 1,5 Liter Hubraum, ab 1980 dann mit 1,6 Liter. Ab 1982 gab es zusätzlich auch mit Turboladern bestückte leistungsstärkere Dieselmotoren. Ebenfalls 1976 wurde ein weiteres Triebwerk vom EA 827 abgeleitet: Der Audi Fünfzylinder-Motor. Kaum ein anderes Antriebsaggregat ist so stark mit der Audi-Geschichte verbunden, wie dieses. Zunächst kam der Fünfzylinder im Audi 100 Typ 43 zum Einsatz. Premiere im Typ 81/85 hatte er 1980 mit einem Turbolader versehen als Antrieb für den legendären Ur-Quattro. 200 PS aus 2,1 Liter Hubraum waren Anfang der 80er eine echte Ansage…

Auch beim Audi 80 der zweiten Generation bildeten EA827-Vierzylinder das Rückgrat der Motorenpalette, sogar noch der Nachfolger Typ 89 (B3) wurde größtenteils damit ausgerüstet. Hier holte man bis zu 2 Liter Hubraum und 139 PS mittels moderner Vierventiltechnik heraus. Erst ab den frühen 90ern gab es eine Neukonstruktion in Form des EA113, die zunehmend eingesetzt wurde. Ganz verschwunden ist der EA827 dennoch nicht und überlebte so fast bis in unsere Zeit.

Die Legende: Der Audi Fünfzylinder-Motor


1974 stellte die Daimler-Benz AG den ersten Pkw-Dieselmotor mit fünf Zylindern vor, der ab 1972 im Ingenieurbüro von Ferdinand Piëch entwickelt wurde. 1976 präsentierte Audi den Audi 100 5E mit Fünfzylinder-Ottomotor, 1978 gefolgt vom Audi 100 5D mit Dieselmotor. Die Motoren waren nach den Maßstäben der damaligen Zeit erfreulich langlebig und hatten einen günstigen Leistungs- und Drehmomentverlauf.

Fünfzylinder-Reihenmotoren stehen in Sachen Laufkultur und Entfaltungscharakteristik zwischen Vier- und Sechszylinder-Reihenmotoren. Die Laufruhe ist von Natur aus besser als bei einem Vierzylinder, aber schlechter als bei einem Sechszylinder. Das charakteristische Motorengeräusch von Fünfzylinder-Reihenmotoren wird besonders durch die Zündfolge 1-2-4-5-3 als sonor und kernig empfunden. Mit ihrem rauhen, blubbernden Klang können sie V6 und V8 durchaus das Wasser reichen, während sie im Motorraum Platz sparen.

Die Fünfzylinder-Motoren von Audi haben Kultstatus erreicht. Die Fünfzylinder überzeugten nicht nur durch den erfolgreichen Einsatz im Motorsport, sondern gelten auch als besonders zuverlässig. Sie haben „Vorsprung durch Technik“ entscheidend mitgestaltet und sorgen mit ihrem charakteristischen Klang bis heute für ein emotionales Fahrerlebnis.

Die Premiere für den Fünfzylinder im Audi 80 lief in Deutschland weitestgehend unbemerkt - bereits ab August 1980 wurden einige Export-Modelle (z.B. für die Schweiz, Schweden, USA) mit dem aus dem Audi 100 bekannten Triebwerk angeboten - und das sogar mit einer Benzin-Einspritzung! Die deutschen Kunden mussten sich noch bis August 1981 gedulden - erst mit dem Audi 80 CD 5S konnte man hier einen luxuriösen Audi 80 mit dem Fünfzylinder-Vergasermotor erwerben. Im Oktober 1982 wurde schließlich der Audi 80 Quattro vorgestellt, dessen 5E-Motor mit einer Bosch K-Jetronic auf 136 PS Leistung kam. Mit dem Modelljahr 1984 entfielen der 5S-Motor und wurde durch eine sehr ausgewogene 5E-Version mit 2 Liter Hubraum und gleicher Leistung ersetzt. Mit dem großen Facelift des Typ 81/85 zum Modelljahr 1985 entfielen alle Fünfzylinder-Modelle des Audi 80, die seitdem als Audi 90 in einer nochmals aufgewerteten Verpackung angeboten wurden.

Audi Fünfzylindermotor
Audi 80 Quattro-Prinzip

Der Quattro-Antrieb


Bei Testfahrten in Skandinavien im Jahr 1977 stellte der Versuchsleiter Jörg Bensinger fest, dass das Begleitfahrzeug, mit dem er fuhr – ein allradangetriebener VW Iltis Geländewagen 75 PS – unter den winterlichen Bedingungen das weitaus schnellste Fahrzeug der Versuchsflotte war. Nach seiner Rückkehr überzeugte er Ferdinand Piëch, damals Vorstand der Fahrzeugentwicklungsabteilung bei Audi, einen Prototyp mit Fünfzylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80 herstellen zu lassen.

Im Februar 1979 wurde ein Prototyp einigen internationalen Journalisten in Turrach, Österreich, vorgestellt. Unter ihnen war auch Paul Frère. Zur Verfügung standen zwei winterbereifte Fahrzeuge mit Frontmotor und Heckantrieb und ein Audi 100 mit Frontmotor und Vorderradantrieb. Während Frère bei Fahrversuchen mit den Limousinen an der schneebedeckten Steigung nur etwa 150 Meter weit kam, musste er im quattro-Prototyp sogar das Gas zurücknehmen, weil die erreichte Geschwindigkeit für diese Strecke zu hoch war. Oben angekommen wendete er, fuhr zurück und wurde von dem Entwicklungsingenieur Walter Treser gefragt, ob er den Versuch noch einmal und zwar auf Winterreifen durchführen wolle…

Im März 1980 wurde der Audi quattro auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentiert und fuhr im Rallyesport zahlreiche Titel ein. Von der Fachpresse wurde das Fahrzeug weltweit unter Verwendung zahlreicher Superlative als Sensation gefeiert. Bis 1984 setzte Audi die Vision um, den Quattro-Antrieb in jeder Modellreihe anbieten zu können, wobei der Audi 80 Quattro Ende 1982 der erste Schritt des Quattro-Antriebs in die Großserie war. Der 1982 nachgeschobene "Spar-Quattro", eine abgespeckte Version, war mit dem 2,0l JS-Fünfzylinder ein ausgewogenes Auto, jedoch entschieden sich nur gut 2000 Kunden für dieses Modell. Nach dem Facelift der Baureihe wurde ab dem Modelljahr 1985 der Audi 80 Quattro nur noch mit Vierzylinder-Motoren - wiederum in dieser Kombination eine Premiere - angeboten.

Im Audi 80 Quattro konnte man - wie bei anderen Audi Quattros dieser Jahre - das Mittlere und das Hintere der drei Differentiale manuell elektropneumatisch sperren, um noch mehr Traktion zu bekommen.

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